Greenpeace: Apple ist grün, Samsung nicht

» Von Jens Stark , 17.10.2017 14:51.

weitere Artikel

Xiaomi und Samsung fallen durch

Ein Schlusslicht im Greenpeace-Check ist Samsung, der südkoreanische Marktführer für mobile Kommunikation. Samsungs Geräte werden in Ostasien vor allem mit klimaschädlichem Kohlestrom gefertigt. Das Unternehmen hat 2016 mehr als 16'000 Gigawattstunden Energie verbraucht, nur ein Prozent stammt aus erneuerbaren Energien: «Das ist mehr, als die Dominikanische Republik im gesamten Jahr 2015 verbraucht hat», rechnet Kaller vor. Recycling von wertvollen Rohstoffen wird bei Samsung kaum betrieben. Die Wiederverwertung von 4,3 Millionen zurückgerufenen Geräten des Modells «Galaxy Note 7» habe dieses Jahr nur auf Druck von Greenpeace stattgefunden, schreibt die Organisation.

«Die erste Frage vor jedem Kauf sollten immer sein: Brauche ich das Gerät wirklich?», sagt Kaller. «Umweltbewusste Käuferinnen und Käufer sollten darauf achten, dass sich Elektronik-Produkte reparieren und aufrüsten lassen. Doch die Verantwortung darf nicht allein an die Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden: Um wirklich grün zu werden, müssen Samsung und Co. komplett auf fossile Energien und gefährliche Chemikalien verzichten», so die Forderung der Umweltschützerin.

Das Greenpeace-Branchenranking «Guide To Greener Electronics» findet sich hier (PDF-Datei), eine deutsche Zusammefassung wurde hier publiziert.

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NMGZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.