Fujitsu zeigt extrem gekühltes, DDoS-sicheres Rechenzentrum K5

» Von Michael Kurzidim , 18.11.2016 18:15.

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Was sind typische Wünsche, mit denen Schweizer Kunden an Sie herantreten?

Petersmann: In der Schweiz machen wir über 50 Prozent unseres Umsatzes mit Service-Verträgen und den geringeren Anteil mit Hardware. Die Schweiz ist atypisch - in anderen Landesniederlassungen liegt der Service-Anteil niedriger. Die grösseren Wachstumsschübe kommen aus dem Services-Markt.

«Wir gewinnen gerne gegen die Swisscom, die bastelt immer noch an ihrer Swiss Cloud. Häufiger treffen wir jedoch auf T-Systems, Atos, CSC und HPE»

Wir reden dabei nicht von Consulting- und Integration-Services - das machen unsere Partner - sondern von Operational- und Enduser-Services, wie sie beim Betrieb einer Cloud-Plattform nötig werden. Auch Mobile-Device-Management, um ein Beispiel zu nennen, ist bei uns ein Cloud-Service. Unsere Kunden sprechen uns an, wenn sie schnellere, flexiblere und skalierbarere Lösungen brauchen.

Wie viele Kunden haben Sie in der Schweiz?

Petersmann: Ich kann Ihnen sagen, in welchen Branchen Fujitsu in der Schweiz stark ist: Financials, Utilities/Services und in der Produktion. Nicht so stark sind wir im Retail-Bereich vertreten. Im Telko-Markt haben wir einen von dreien als Kunde.

Nehmen wir die Swisscom. Das Unternehmen ist ja schon lange nicht mehr nur ein reiner Telko. Swisscom hostet die grossen Software-Anbieter und hat auch eine eigene Cloud.

Petersmann: Wir gewinnen gerne gegen die Swisscom. Aber wir konkurrenzieren uns mit ihr relativ selten, weil unser Fokus auf Unternehmen mit einer internationalen Ausprägung liegt, die zwar in der Schweiz agieren, aber auch im umliegenden Ausland. Da ist die Swisscom weniger stark vertreten. T-System, Atos, CSC und HPE treffen wir oft.

«Seit eineinhalb Jahren ist Alpiq im Future Mode of Operations»

Swisscom treffen wir schon auch. Aber ich glaube, dass Fujitsu die innovativeren, auch hybriden Konzepte hat. Swisscom bastelt immer noch an der Swiss Cloud.

Wie viele Rechenzentren hat Fujitsu weltweit?

Petersmann: Wir betreiben über 120 Rechenzentren weltweit. Unsere K5-Cloud-Rechenzentren sind überall gleich aufgesetzt. Darin liegt ihr besonderer Charme. Für die Schweizer Alpiq haben wir die kompletten Data-Center-Services übernommen. Vor zwei Jahren haben wir angefangen, die Umstellungs- und Transitionsphase hat ein halbes Jahr in Anspruch genommen. Seit eineinhalb Jahren sind wir im neuen, sogenannten „Future Mode of Operations“.

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