Eurokrise: CIOs müssen Firmen retten
Die Marktforschungs- und Beratungsfirma Gartner rät CIOs dringend dazu, ihre Unternehmen angesichts der «extremen Unsicherheit» für die Eurozone gegen mögliche Risiken abzusichern.
Wenn die Krise eskaliert, sind die Fähigkeiten der CIO besonders gefragt.» Von , 13.12.2011 16:52.
CIOs müssten unter anderem Vorkehrungen treffen, um ihre Firmen vor Gefahren von beispielsweise Verzug seitens Regierungen oder Banken, Ende der Gemeinschaftswährung Euro, Bankrott von Geschäftspartnern sowie Verzweiflung bei Mitarbeitern oder Kunden zu schützen, schreibt Gartner.
«CIOs haben in Unternehmen eine einzigartige Position an der Schnittstelle von Geschäft und Technik und sind die einzigen Manager mit ausreichender Sichttiefe und möglicher Fähigkeit, um die Herausforderungen durch die aktuelle Eurokrise zu adressieren», erläutert David Furlonger, Vice President und Fellow von Gartner. «Die Geschäftsführer schreien geradezu danach, dass CIOs, die Möglichkeiten der IT effektiver aufzeigen und insbesondere Mehrwert für das Business schaffen. Deswegen ist diese Krise gleichzeitig eine Chance für CIOs, um den Anforderungen der CEOs mit grossen und wichtigen Schritten entgegenzukommen und die Wichtigkeit und den wahren Wert der IT zu demonstrieren.»
Anders als die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der jüngeren Vergangenheit habe die jetzige Krise das Potenzial, die Eurozone, die ganze EU und sogar noch darüber hinaus zu unterminieren, ergänzt Gartner-Kollege Andrea Di Maio, Vice President und Distinguished Analyst. Verstärkt durch die Verbreitung des Internets treffe die Krise jedes Unternehmen und jede Einzelperson, die innerhalb oder mit der Region Geschäfte mache. Oberste Verantwortung des CIO sei es daher, die Business Continuity zu garantieren.
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