ETH ehrt Konrad Zuse

Mit einer Jubiläumsschrift ehrt die ETH den Informatikpionier Konrad Zuse und berichtet dabei über die Anfänge des Computerzeitalters in der Schweiz.

Als Computer noch nicht in den Hosensack passten: Zuse 4
  

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» Von Jens Stark , 10.01.2011 11:02.

Die Festschrift beleuchtet die Anfänge der Informatik in der Schweiz, die eng mit Zuse und der ETH verknüpft sind. So stand an der polytechnischen Hochschule der legendäre Rechenautomat "Zuse 4" (Z4). Die Nutzung dieses Grossrechners ist gleichzeitig ein Meilenstein der europäischen Informatikgeschichte, denn 1950 war die ETH die einzige Universität auf dem europäischen Festland mit einem funktionsfähigen Computer.

Später baute Zuse im Auftrag der Schweizer Niederlassung von Remington Rand mit dem Z9, respektive dem M9 den ersten in Serie gefertigten Computer Europas.

Die Schrift beleuchtet neben der Geschichte der Zuse-Rechner in der Schweiz auch jene der an der ETH gebauten Ermeth. Dabei musste viel Recherchearbeit geleistet werden. Denn die zur Verfügung stehenden Quellen berichten zum Teil widersprüchlich über die Rechner dieser Zeit oder enthalten schlicht historische Irrtümer. Zudem leben kaum noch Zeitzeugen.

Die 25-seitige Jubiläumsschrift ist unentgeltlich beim Ausbildungs- und Beratungszentrum für Informatikunterricht (ABZ) der ETH Zürich erhältlich.

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