Elektro-Autos: ABB und Microsoft partnern

Für die weltweite Vernetzung von Ladestationen für Elektro-Autos spannen ABB und Microsoft zusammen. Entwickelt werden soll eine Cloud-Plattform für Betrieb und Wartung.

» Von Mark Schröder , 20.10.2015 17:24.

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ABB und Microsoft lancieren eine Service-Plattform für die Aufladung von Elektrofahrzeugen. Wie beide Unternehmen mitteilen, werden die ABB-Schnellladestationen für Elektroautos mit Microsofts Azure vernetzt. Ziel sei, die Ladestationen mit Betriebs- und Wartungsdienstleistungen zu ergänzen. Ausserdem sollen die Handhabung für die Betreiber vereinfacht und der Zugang für Drittanbieter ermöglicht werden.

Gemäss ABB gibt es gegenwärtig weltweit nur 106'000 öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektro-Autos. Allein in den letzten 14 Monaten sind allerdings über 500'000 Elektrofahrzeuge verkauft worden. Insgesamt fahren weltweit mittlerweile eine Million Autos mit Elektroantrieb. Hinter der rasanten Zunahme an Fahrzeugen kommt die Lade- und Energie-Infrastruktur kaum hinterher. Die weltweiten Umsätze der Ladedienste sollen laut dem Marktforschungsunternehmen Navigant Research von heute 152,6 Millionen auf 2,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 steigen.

ABB hält grosse Stücke auf die neue Partnerschaft mit Microsoft. «Durch die Zusammenarbeit erhalten wir die globale Flexibilität und Skalierbarkeit, um in den weltweit grössten Automobilmärkten der steigenden Nachfrage nach Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge gerecht zu werden. Dies ist ein Schwerpunkt unserer Wachstumsstrategie», sagt Pekka Tiitinen, Leiter der ABB-Division Industrieautomation und Antriebe, laut der Mitteilung.

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