Die Vermessung der Skitour

Ein EPFL-Spin-off hat zusammen mit einem Westschweizer Steigfellhersteller Sensoren entwickelt, die an den Skis von Tourengängern befestigt werden können und diese mit wichtigen Informationen zur Tour und zur Lawinensituation versorgen.

» Von Jens Stark , 03.02.2016 14:55.

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Gait Up, ein Spin-off der ETH Lausanne, hat zusammen mit Pomoca, einem Westschweizer Hersteller von Steigfellen, einen Sensor entwickelt, mit dem sich Skitouren vermessen lassen. Das Pomocup genannte Kästchen wird auf den Skis befestigt und misst sowohl Geschwindigkeit, Schrittfrequenz und -länge sowie Zahl der Spitzkehren, als auch Hangneigung, Luft- und Schneetemperatur. Alle Werte lassen sich auf einem LED-Display direkt am Kästchen konsultieren.

Ursprünglich wurde Pomocup für Skitourenrennläufer entwickelt, die mit den Messdaten ihr Training optimieren können. Nach wie vor richtet sich das Gerät an diese Klientel. Mit Hilfe eines Klickstarter-Projekts soll es nun aber auch an einen grösseren Anwenderkreis vermarktet werden, so an Bergführer und gewöhnliche Skitourengeher. Diese könnten mit Hilfe der Informationen nämlich auch die Lawinensituation genauer analysieren und entsprechend die Routenwahl anpassen.

Die von Pomocup erfassten Daten lassen sich schliesslich auf Smartphones, Tablets und PC übermitteln und dort noch genauer auswerten, oder mit Kollegen über soziale Medien teilen.

Das Kickstarter-Programm für Pomocup läuft noch bis Ende Februar 2016. Ziel ist es 50'000 Franken zu sammeln, um schlussendlich 350 Geräte herzustellen.

 

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