CSEM legt zu

Trotz schwierigem wirtschaftlichen Umfeld schloss das private Forschungs- und Entwicklungszentrum CSEM (Centre Suisse d’Electronique et Microtechnique) das Geschäftsjahr 2011 mit einem Zuwachs seiner Einnahmen ab.

Gut gewirtschaftet: Hauptsitz des CSEM in Neuenburg

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» Von pd/jst, 27.06.2012 09:00.

Trotz massiv verschlechtertem Wirtschaftsklima und einem Rückgang des Geschäftsgangs in der zweiten Jahreshälfte, konnten das CSEM und seine Regionalzentren in Alpnach, Landquart, Muttenz und Zürich wiederum zahlreiche Unternehmen bei der Entwicklung von technischen Lösungen unterstützen.

An seiner Generalversammlung in Neuenburg, vermeldete das CSEM Einkünfte in Höhe von rund 70 Millionen Franken. Dies entspricht einer Steigerung von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr (68,4 Millionen Franken). Aufgrund dieser Resultate und mit Blick auf die aktiven Beteiligungen an Unterstützungsprogrammen des Bundes sieht das CSEM deshalb mit grosser Zuversicht ins Geschäftsjahr 2012.

Technologie-Transfer in den Regionen


Letztes Jahr wurden 183 Technologietransfer- und Entwicklungsprojekte mit Industriefirmen abgewickelt, wovon 18 mindestens von einem akademischen Partner begleitet wurden. Dank der KTI (Kommission für Technologie und Entwicklung) und seiner Massnahmen zur Unterstützung des starken Frankens vom Dezember 2011, werde das CSEM zusätzliche 26 Projekte mit Schweizer Unternehmen durchführen, und sie bei der Entwicklung von Zukunftsvorhaben unterstützen, heisst es.

Das neue Photovoltaik Zentrum des CSEM, vom Bund mit 20 Millionen Franken für den Zeitraum 2013 – 2016 finanziert, nimmt voraussichtlich 2013 in Neuenburg seinen Betrieb auf. Das neue Zentrum wird sich in den ehemaligen Räumlichkeiten des Unternehmens Colibrys einrichten.

Auf nationaler Ebene baute das CSEM seine Aktivitäten mit der Eröffnung des Entwicklungszentrums für Polytronics in Muttenz weiter aus. Regionalzentren dieser Art ermöglichen es dem CSEM laut eigenen Angaben, vor Ort sowohl mit lokalen Firmen zusammen zu arbeiten wie auch mit lokalen Ausbildungsstätten Partnerschaften einzugehen. Die dadurch entstandenen Synergien fördern die Innovationstätigkeit und stärken regionale und nationale Wirtschaftszweige.

Mit der Lancierung der SNAP Sensor AG im Sommer 2011, führte das CSEM schliesslich seine Start-up-Strategie fort, die auf den Einsatz von bewährten Technologien und hohen Verkaufspotentialen setzt. Dieses 31. Start-up des CSEM beschäftigt sich mit der Vermarktung von optimierten CMOS-Vision-Sensoren für Überwachungsapplikationen.

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