CES 2013: «Innovation heisst gutes Marketing»

Messeleiter Gary Shapiro spricht mit Computerworld.ch über die abwesende Microsoft, fehlende Innovationen, seine Lieblingsprodukte und die Trends des kommenden Jahres.

» Von Reto Vogt , 09.01.2013 11:25.

Innovationszyklen werden immer langsamer. Die Herstellern feiern bereits die kleinsten Weiterentwicklung als Revolution. Warum fehlen die guten Ideen, die es vor fünf, sechs Jahren noch gab?

Gary Shapiro: Dieser Aussage kann ich überhaupt nicht zustimmen. An der diesjährigen CES sehen wir 20'000 neue Produkte. Die Consumer-Electronic-Branche ist nach wie vor sehr innovativ.
 
Aber die Produkte sind dieselben wie letztes Jahr. Ultrabooks, Smartphones, Tablets oder hochauflösende Fernseher haben wir schon gesehen.

Gary Shapiro: Ultra-HD-TV ist neu. Auch die Sprach- und Gestensteuerungen, die wir heute sehen, sind innovativ. Dass sich nicht alle Ideen durchsetzen, liegt in der Natur der Sache.
 
Sie veröffentlichten kürzlich ein Buch über Innovation. Kurz zusammengefasst: Was müssen Unternehmen tun, um innovativ zu sein?
 
Gary Shapiro: Firmen müssen lernen, dass Scheitern keine Schande ist, sondern dies als wertvolle Erfahrung bewerten. Zudem müssen sämtliche Staaten darauf achten, Innovation nicht zu verhindern, wie sie dies beispielsweise bei der Regulation des Internets wollen.
 
Welche Trends sehen Sie an der diesjährigen CES?

Gary Shapiro: Im Bereich Smartphones, Tablets und Kopfhörer passiert immer noch sehr viel. Zudem zeigen die verschiedenen Fernsehhersteller, was mit Ultra-HD-TV und OLED möglich sein wird. Bemerkenswert ist ausserdem, dass fast alle grossen Autohersteller präsent sind, und intelligente Fahrzeuge präsentieren. Den Menschen am Steuer braucht es bald nicht mehr.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: die persönlichen CES-Highlights von Gary Shapiro

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KOMMENTARE

A. Steiner: 09-01-13 17:17

Solche Interviews sind "sinnlose Füllartikel".
Weniger ist hier mehr ....

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