CeBIT 2017: IoT und 5G

Das Internet der Dinge und schneller 5G-Funk sind die Basistechnologien für Industrie 4.0. Auf der CeBIT in Hannover zeigen die Hardware-Hersteller, was technisch möglich ist.

» Von Konstantin Pfliegl, 07.03.2017 14:31.

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Unsere Welt wird immer vernetzter: Ob Fahrzeuge oder Produktionsmaschinen – immer mehr Geräte tauschen Daten aus. Sie bilden das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Vor allem in der Fertigungsindustrie werden über vernetzte Maschinen Abläufe überwacht oder Wartungsmassnahmen eingeleitet, Stichwort Industrie 4.0 und Machine-to-Machine (M2M).

Hinzu kommt die Künstliche Intelligenz (KI), die Maschinen immer schlauer werden lässt. Schon heute gibt es selbstfahrende Autos, und Computer helfen bei der Krebstherapie.
Doch die zunehmende Vernetzung der Geräte und Maschinen geht mit einem sprunghaften Anstieg an Daten einher. Der mobile Datenverkehr wächst um 25 bis 50 Prozent pro Jahr. Um den Datenverkehr zu verarbeiten ist ein schneller Datenfunk erforderlich. Der kommende Mobilfunkstandard 5G unterstützt hierfür Datenraten von bis zu 10 GBit/s.

Gerade für Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche ergeben sich mit dem IoT neue Potenziale. Sie können ihre vorhandenen Infrastrukturen nutzen, um für ihre Kunden massgeschneiderte Industrie-4.0-Pakete zu schnüren.

Telefónica kehrt in diesem Jahr auf die Messe zurück und digitale mobile Lösungen für den Business-Einsatz.

Einen Ausblick auf neue technische Möglichkeiten bietet die RW Technische Hochschule Aachen. Ihr «Logistik-Demonstrator 2.0» zeigt die vertikale und horizontale Vernetzung verschiedener Systeme über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.

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