BYOD-Verbote werden sehr oft ignoriert
Gerade die jüngeren Mitarbeiter sehen es als ihr gutes Recht an, in der Firma mit ihren privaten IT-Geräten wie Notebook, Tablet oder Smartphone zu arbeiten. So zumindest eine Studie von Fortinet. Diese Haltung gilt auch für den durchaus problematischen Einsatz von Cloud-Lösungen wie Dropbox & Co.
Viele «Tweens» nutzen BYOD, egal was ihr Arbeitgeber darüber denkt.weitere Artikel
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» Von , 06.08.2012 10:09.
Dieser Artikel wurde ursprünglich in unserer Schwesterpublikation CIO.de publiziert.
«Im Jahr 2020 ist ‚Bring your own device‘ an der Tagesordnung», lautete eine der Thesen, die unsere Schwesterpublikation CIO.com im Mai zur Lage der IT in acht Jahren aufstellte. Eine Studie vom Netzwerksicherheitsanbieter Fortinet zeigt nun, dass 2020 sehr weit gegriffen ist. Denn gerade unter den Mitarbeitern bis 30 Jahre - den sogenannten Twens - sieht die Mehrheit es bereits heute nicht als ihr Privileg sondern als gutes Recht, eigene Geräte im Job zu nutzen (55 Prozent). Knapp drei Viertel der befragten Twens nutzen aktuell private Geräte für Berufliches.
Die Motive für die grosse Beliebtheit von «Bring your own device» (BYOD) liegen auf der Hand. Den Mitarbeitern gefällt daran vor allem, dass sie jederzeit ihre Lieblingsapplikationen nutzen können, etwa soziale Netzwerke und SMS. 35 Prozent würden es nicht einen einzigen Tag ohne soziale Netzwerke aushalten, knapp die Hälfte (47 Prozent) möchte nicht einen Tag auf SMS verzichten.
Die Risiken von BYOD, die Sicherheits- und IT-Experten vor grosse Herausforderungen stellen, sind einem grossen Teil der Umfrageteilnehmer bewusst. 42 Prozent von ihnen sehen das grösste Risiko in der Gefahr eines Datenverlusts oder Hackerangriffs. Die Kenntnis der Gefahren hält die Mitarbeiter jedoch nicht davon ab, weiterhin eigene Geräte zu nutzen. Auch Verbote helfen wenig. Jeder Dritte würde sein eigenes Gerät ebenfalls dann einsetzen, wenn die Sicherheitsvorkehrungen des Arbeitgebers dies eigentlich verbieten oder hat dies bereits getan. Angestellte aus Indien zeigten die höchste Bereitschaft für Regelverstösse. Dort wären 66 Prozent der Twens bereit, trotz eines Verbots ein eigenes Gerät im Job zu nutzen.
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