Bruchlandung für Microsoft «Flight»

Microsoft stoppt die Entwicklung des Free-to-Play-Flugsimulators Flight. Die Entwickler wurden auf die Strasse gestellt.

Die Entwicklung von Microsofts Flugsimulator wird eingestellt.Die Entwicklung von Microsofts Flugsimulator wird eingestellt.

weitere Artikel

Bildergalerie

» Von Hannes Weber , 26.07.2012 15:42.

Microsoft stellt die Entwicklung des Flugsimulators Flight ein. Dies hat das Unternehmen mittlerweile offiziell bestätigt, wie The Verge berichtet. Zuvor hatte sich die Meldung bereits im Internet verbreitet, da offenbar 35 Mitarbeiter des zuständigen Microsoft Game Studios in Vancouver entlassen wurden. Im offiziellen Microsoft-Statement heisst es laut The Verge, man versuche, für die Betroffenen neue Stellen innerhalb der Firma zu finden. Als Grund für die Einstellung von Microsoft Flight gibt der Software-Gigant an, man «evaluiere laufend sein Produkteportfolio» und diese Entscheidung sei «Resultat der natürlichen Ebbe und Flut im Portfolio-Management». Man werde Microsoft Flight aber weiterhin herunterladen können und auch der Support für die Community wird gewährleistet.

Microsoft Flight erschien erst vor einigen Monaten und setzte die lange Tradition von Flugsimulationen der Microsoft Game Studios fort. Anders als frühere Titel mit dem Namen «Microsoft Flight Simulator» war das neue Spiel aber von Anfang an als Free-to-Play-Titel ausgelegt. Das Spiel selbst konnte also gratis installiert werden, Spieler konnten sich dann im Luftraum über Hawaii austoben. Geld verdiente Microsoft mit zusätzlichen Regionen, Flugzeugen und Missionen, die man erwerben konnte. Offenbar aber nicht genug, wie die Einstellung des Projekts nach nicht einmal fünf Monaten vermuten lässt.

Nebst der Flugsimulation stellt Microsoft auch das Project Columbia ein, bei dem es um interaktive Lehrmittel für Kinder ging, die von der Bewegungssteuerung Kinect Gebrauch machen sollten.

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der IDG Communications AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

MiniAds