Avaloq streicht in der Schweiz über 100 Stellen

Der Zürcher Banken-Software-Spezialist Avaloq setzt den Rotstift an: Einem Bericht der «Handelszeitung» zufolge werden in der Schweiz über 100 Mitarbeitende entlassen.

Gemäss der Handelszeitung kommt es bei Avaloq zu einer Massentlassung
  

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» Von Harald Schodl , 19.01.2012 15:52.

Wie die Handelszeitung am heutigen Donnerstag meldet, streicht Avaloq hierzulande 115 Vollzeitstellen. Dies hätten Informanten  bestätigt, heisst es. Avaloq-Sprecher Bernhard Zihler wollte dem Bericht zufolge den Vorgang gegenüber dem Wirtschaftsblatt nicht bestätigen. Er habe aber auf eine Medienmitteilung verwiesen, die heute Abend folgen soll. Computerworld hat versucht, Zihler zu kontaktieren. Allerdings war er kurz nach 15 Uhr weder auf dem Festnetz noch auf dem Handy erreichbar.

Erst im vergangenen Juli hat Avaloq angekündigt, in der schottischen Hauptstadt Edinburgh ein zusätzliches Entwicklungszentrum zu eröffnen. Innert fünf Jahren sollen dort 500 neue Arbeitsplätze entstehen. Brisant: Damals verlautbarte Avaloq, dass man trotz der Expansion nach Schottland dem Standort Schweiz treu bleiben werde. «Die Avaloq-Gruppe wird in ihrem Heimatmarkt weiterhin Arbeitsplätze schaffen, wachsen und ihr Business ausbauen», so der Banken-Software-Spezialist im Juli 2011.

Klar ist: Stimmen die kolportierten Zahlen von 115 gestrichenen Vollzeitstellen, dann baut der Zürcher Banken-Software-Experte ingesamt rund zehn Prozent der Stellen ab. Weltweit beschäftigt das Unternehmen schliesslich über 1200 Mitarbeitende.

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