Apple will angeblich McLaren übernehmen - die dementieren

Apple soll Zeitungsberichten zufolge am Kauf von McLaren interessiert sein. Der F1-Rennstall dementiert, das heisst aber nicht viel.

» Von Fabian Vogt, SDA , 22.09.2016 09:58.

Gratis-Exemplar "Swiss Leader" sichern

Sie wollen Ihren ICT-Anbietern die Meinung sagen? Nutzen Sie jetzt Ihre Chance und bewerten Sie sie im Rahmen unserer Swiss IT Zufriedenheitsstudie.

Zur Swiss IT Zufriedenheitsstudie 2016

Apple führt einer Zeitung zufolge Gespräche über einen Kauf des britischen Luxusauto-Herstellers McLaren. Wie die "Financial Times" am Mittwoch unter Berufung auf drei mit den Verhandlungen vertraute Personen berichtete, sind die Kalifornier besonders am Expertenwissen und den Patenten der Briten interessiert, die auch für ihren Formel-1-Rennstall bekannt sind. 

Apple arbeitet Gerüchten zufolge seit zwei Jahren an selbstfahrenden elektrischen Autos, hat das aber nie bestätigt. Der Konzern hat dies jedoch nie bestätigt. Die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr im Mai von Insidern, dass der Konzern sich Fachwissen über Ladestationen für Elektroautos aneignet. Zudem gab es Gespräche mit Volkswagen. Laut "Financial Times" hat der iPhone-Hersteller in den vergangenen Monaten das Projekt neu ausgerichtet. Demnach fokussiert sich Apple inzwischen mehr auf die Basistechnologie für selbstfahrende Autos - statt diese selbst bauen zu wollen.

McLaren kann in diesem Zusammenhang unter anderem mit Fachwissen über Bordcomputer und die Verwendung von innovativen Materialien wie Kohlenstofffasern und Aluminium aufwarten. Die Autos der Briten können bis zu eine Million Pfund kosten.

McLaren dementiert

McLaren hat unterdessen die Gerüchte zurückgewiesen.  "McLaren führt keine Gespräche mit Bezug auf irgendwelche mögliche Investitionen mit Apple", erklärte ein Sprecher. Das will aber nicht viel heissen, in einer frühen Phase werden Verhandlungsgespräche fast immer dementiert. Zugleich bezog sich das Dementi von McLaren auf die Gegenwart und liess damit die Möglichkeit offen, dass es zuvor Gespräche gab. Ein Reporter der "Financial Times", die am Mittwoch als erste mit der Information vorpreschte, schrieb bei Twitter: "Selbstverständlich stehen wir zu unserer Geschichte trotz der Erklärung von McLaren." Die Zeitung hatte schon in dem Artikel eingeschränkt, dass ein Deal nicht sicher sei.

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NMGZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.