Apple-Insider droht langjährige Haftstrafe

Ein Angestellter eines Apple-Zulieferers hat gestanden, geheime Informationen zu künftigen Produkten des iPhone-Herstellers verkauft zu haben. Ihm drohen jetzt eine Millionenbusse und Gefängnis.

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» Von Harald Schodl , 06.07.2011 11:01.

Der 39-jährige war in einer leitenden Funktion beim Apple-Zulieferer Flextronics beschäftigt. Durch seine Position kam er immer wieder an vertrauliche Informationen über künftige Apple-Produkte. Diesen Wissensvorsprung hat der Mann mehrfach ausgenutzt, wie er jetzt laut eines Berichts der Nachrichtenagentur Dpa gestanden hat. So soll er die Apple-Geheimnisse zwischen 2008 und 2010 für insgesamt 45'000 US-Dollar unter anderem an Investment-Fonts verkauft haben. Diese konnten mit dem Wissensvorsprung satte Gewinne an der Börse einfahren.

Die Informationen, die der geständige Insider verkauft hat, sollen etwa die Frontkamera im iPhone 4 oder die Lancierung des ersten Apple-Tablets iPad betroffen haben. Dem Angeklagten drohen bei einer Verurteilung nun bis zu 30 Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von über fünf Millionen US-Dollar.

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