Schweizer Firma arbeitet an selbstladender Smartwatch

Das Luzerner Unternehmen Sequent hat ein Kickstarter-Projekt für eine selbstladende Smartwatch lanciert. Analog zum Mechanismus einer Automatikuhr, soll das Uhrwerk konstant Strom liefern.

» Von Luca Perler , 12.07.2017 14:30.

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Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat die Luzerner Firma Sequent eine Kampagne zur Herstellung einer gleichnamigen Smartwatch gestartet.

Speziell daran ist, dass die Uhr nicht aufgeladen werden muss – zumindest behaupten das die Entwickler. Denn das eingebaute Uhrwerk soll die Smartwatch konstant mit Strom versorgen. Es basiert laut Sequent auf einer traditionellen Automatikuhr und nutzt Bewegungsenergie, um laufend Energie zu erzeugen.

Ausgestattet ist die Uhr mit den Standard-Features eines Activity-Trackers. Dazu gehören Pulsmesser, Schrittzähler, Beschleunigungsmesser, GPS, Bluetooth-Anbindung ans Smartphone sowie ein akustisches Benachrichtigungssystem.

Gemäss den Angaben von Sequent ist sie zudem bis 50 Meter wasserdicht. Kompatibel sei die dazugehörige App mit den Betriebssystemen iOS und Android. Einzig ein Display hat die 42,5 Millimeter breite und 46,8 Millimeter hohe Uhr nicht.

Sequent gibt an, dass die Uhr mit der automatischen Stromgewinnung konstant am Laufen bleibt. Fraglich ist allerdings, wie lange der Akku der Smartwatch hält, wenn sich der Träger nur wenig oder gar nicht bewegt – und wie lange das Aufladen nach einer vollständigen Entladung dauert.

Das Kickstarter-Projekt kann mit einer Anzahlung ab 189 Franken unterstützt werden. Dafür soll man im Dezember die Standard-Ausführung der Sequent-Smartwatch namens «Black Edition» erhalten. Nach dem Crowdfunding-Projekt wird die Uhr im regulären Verkauf 438 Franken kosten. Die Uhr scheint bereits jetzt Anklang zu finden. Das erste Finanzierungsziel von 80'000 Franken hat Sequent schon nach wenigen Tagen um ein Vielfaches übertroffen.

Bei Kickstarter-Kampagnen gilt es allerdings jeweils zu bedenken, dass die Fertigstellung des Produkts nicht garantiert ist. Fällt ein Projekt ins Wasser, werden die Anzahlungen der Unterstützer nicht rückerstattet.

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