Fitbit: Mit einer Fitness-Smartwatch gegen Apple

» Von Luca Perler, Christopher Bertele, 01.09.2017 15:30.

weitere Artikel

Umkämpfter Markt mit klarem Leader

Mit der neuen Smartwatch steigt Fitbit in einen umkämpften Markt ein. Denn die Herstellung von Smartwatches ist längst nicht mehr nur grossen Tech-Unternehmen vorbehalten. Auch traditionelle Uhrenhersteller wie TAG Heuer sind auf den Zug aufgesprungen. Im Sommer lancierte etwa auch Louis Vuitton eine hauseigene smarte Uhr.

Die Nase vorn hat in der Welt der Smartwatches aber nach wie vor Apple. Die Apple Watch, deren erste Generation 2015 auf den Markt kam, ist auch heute noch die meistverkaufte Uhr. Mit der kommenden dritten Generation, die angeblich mit einer eigenen Mobilfunkanbindung ausgestattet werden soll, könnte Apple seine Pole-Position im Smartwatch-Markt weiter zementieren.

Wie das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert, steigen die Verkäufe bei den Smartwatches in den nächsten Jahren jedoch stetig an. 2017 sollen weltweit insgesamt knapp 42 Millionen Smartwatches über den Ladentisch gehen. Bis 2021 werde sich diese Zahl beinahe verdoppeln. Der Smartwatch-Markt hat also durchaus Potenzial. Ob sich ein Kunde beim Kauf einer Uhr für Apple, Samsung, LG oder Huawei entscheidet, hängt laut Gartner allerdings in grossem Masse vom Lifestyle-Aspekt einer Marke ab. Dieser Anreiz sei bei Apple am grössten, weshalb die Cupertinoer auch weiterhin marktführend bleiben werden, sagen die Analysten.

Ob sich Fitbit mit seiner Uhr behaupten kann, wird sich zeigen. Ein guter Schachzug ist herbei sicherlich, dass sich Fitbit die Unterstützung von Adidas zugesichert hat. Gemeinsam mit dem deutschen Sportartikelhersteller wird Fitbit 2018 eine Spezial-Edition der Ionic auf den Markt bringen. Denselben Weg sind Apple und Samsung gegangen – diese haben sich mit Nike respektive Under Armour zusammengeschlossen. In der Fitness-Szene und bei ambitionierten Einsteigern dürfte die Uhr also allemal auf Interesse stossen. Denn im Vergleich zu den Activity-Trackern, welche Fitbit bereits im Sortiment hat, bietet die Ionic einige spannende Funktionen mehr – sie sind mit dem Verkaufspreis von 400 Franken allerdings nicht ganz billig.

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NMGZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.