Ein smartes Gerät schützt vor Einbrechern

» Von Luca Perler , 29.09.2017 09:00.

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Prävention statt Reaktion

«Bricht jemand in ein Haus ein, ist der psychische Schaden bei Opfern schwerwiegend. Bei Befragungen erzählten uns Opfer etwa, dass sie sich nach einem solchen Vorfall in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher fühlten», sagt Laura Schilliger, die Marketing-Verantwortliche von Mitipi. Das Start-up will mit seinem Produkt deshalb an einem Punkt ansetzen, an dem der Schaden nicht schon angerichtet ist. Anders als etwa beim Einsatz von Alarmanlagen setzt das Start-up auf Prävention statt Reaktion. Indem das Gerät die Anwesenheit eines Bewohners simuliert, sollen Einbrecher abgeschreckt werden. Khanh Nguyen, der gemeinsam mit Gründer Julian Stylianou massgeblich an der Entwicklung des Geräts beteiligt war, überrascht es, dass noch niemand vorher auf die Idee kam, ein solches Gerät zu entwickeln. «Weil wir momentan die einzigen sind, die an einem solchen Gerät arbeiten, erhalten wir sehr gutes Feedback», sagt der CTO von Mitipi.

Was das Start-up aktuell auf seinen Schreibtischen stehen hat, ist allerdings nach wie vor ein Prototyp. Die endgültige Version des Geräts ist noch nicht ganz fertig. Mehr oder weniger im Endzustand sei das Design, welches das Start-up zusammen mit Produkt Design Zürich entwickelt habe, sagt Jakob Cevc. Softwareseitig könne sich hingegen noch einiges verändern. So plant Mitipi etwa, dass mit dem Device auch smarte Glühbirnen angesteuert werden können, oder dass es sich automatisch einschaltet, sobald der Besitzer die Wohnung verlässt.

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