19 IT-Dinosaurier, die heute noch leben
» Von , 31.12.2010 06:20. Letztes Update, 19.03.2011 09:04.
PageMaker

Was passierte: Der Niedergang von PageMaker war langsam und hatte viele Ursachen. Als Textverarbeitungsprogramme nach und nach respektable Möglichkeiten boten, Texte grafisch anzupassen, fehlte für den herkömmlichen Anwender der Nutzen. Für professionelle Anwender bot QuarkXPress mehr Möglichkeiten. Adobe übernahm 1994 Aldus und hatte wenig Interesse an der Weiterentwicklung von PageMaker, weil mit InDesign ein eigenes Desktop-Publishing-Programm von Grund auf in der Entwicklung war. 2004 wurde dann verkündet, dass PageMaker nicht mehr weiterentwickelt wird.
Aktuelle Situation: Über die Website von Adobe kann man PageMaker noch immer kaufen, für 950,81 Euro. Beworben wird es wortreich als das ideale Layout-Programm für Firmen, Bildungseinrichtungen und Selbstständige, die etwa Broschüren oder Rundschreiben in hoher Qualität erstellen wollen. Eine nette Beschreibung für ein Programm, das inkompatibel ist mit allen aktuellen Macs und mit Windows Vista. Wenn man etwas tiefer gräbt, kann man den wahren Grund erfahren - man soll stattdessen InDesign benutzen.



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