19 IT-Dinosaurier, die heute noch leben
Schwarz-Weiss-Bildschirme, Zip-Laufwerke oder Disketten: Wir präsentieren Ihnen 19 IT-Oldies, die bis heute eine Rolle spielen.
Aktueller Nadeldrucker: Der OKI Microline 3990» Von , 31.12.2010 06:20. Letztes Update, 19.03.2011 09:04.
Nadeldrucker
Was sie waren: Die Drucker schlechthin. Wenn Sie einen PC hatten zwischen den späten 70er-Jahren und Mitte der 1990er, werden Sie mit einiger Wahrscheinlichkeit einen besessen haben. Vielleicht erinnern Sie sich auch gerade an das typische Geräusch oder an einen ordentlichen Papierstau. Viele Modelle waren laut und langsam, die beste Qualitätsstufe NLQ-Modus (Near Letter Quality, deutsch: nahezu Korrespondenzqualität) konnte auch nie recht überzeugen. Trotzdem waren sie preiswert, vielseitig und oft fast so robust wie ein Panzer.
Was passierte: Anfang der 1990er wurde die Technik der sogenannten Tintenstrahldrucker immer fortschrittlicher und so konnten sie es mit Laserdruckern wesentlich besser aufnehmen. Der Todesstoss für den Nadeldrucker war, dass Tintenstrahldrucker wirkliche Farbdrucke (die man so nennen konnte) auch für den Heimanwender ermöglichten. Selbst gute Nadeldrucker konnten nicht mehr mit Farb-Tintenstrahldruckern mithalten.
Aktuelle Situation: Niemand denkt mehr an Nadeldrucker, aber trotzdem sind sie nicht verschwunden. Nach wie vor verrichten diese Ungetüme ihren Dienst noch immer in Arztpraxen zum Bedrucken von Rezepten und in kleineren Firmen um die Rechnungen auszuwerfen. Ein grosser Vorteil ist, dass sie meistens mit Endlospapier arbeiten und deshalb auch mehrlagige Dokumente einziehen können, etwa Durchschläge. Außerdem ist der Papiervorrat auch bei kompakten Geräten nahezu unerschöpflich. Es würde sich sicher kaum jemanden wundern, wenn man auch in zehn Jahren noch das Rattern und Krachen von Nadeldruckern hört.
Inhalt dieses Artikels:
o Nadeldrucker
o Analoge Modems
o MiniDisc
o Schwarz-Weiss-Bildschirme
o PDAs - Personal Digital Assistants
o Amiga
o Disketten
o Iomega Zip
o Z80-Mikroprozessor
o MS-DOS
o dBase
o Netscape
o Lotus 1-2-3
o PageMaker
o After Dark
o Harvard Graphics
o AltaVista
o CompuServe
o ShowView



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