Swatch lanciert «Touch Zero One» diese Woche

Es ist soweit: Die Schweizer Smartwatch wird ab Donnerstag in der Schweiz verkauft. Ein ausdauernder Akku und Nischen-Funktionen sollen der Uhr zum Durchbruch verhelfen.

» Von Patrick Bizzarri , 03.08.2015 13:15.

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Lange hat Nick Hayek die Lancierung einer eigenen Smartwatch angekündigt, wobei der Bieler Uhrenkonzern selbst den Begriff «Smartwatch» vermieden hat. Nun ist es soweit: Ab Donnerstag ist die «Touch Zero One» im Schweizer Handel erhältlich. Ein Sprecher von Swatch nannte als Preis 135 Franken und für Europa 120 Euro. In Österreich gibts die Uhr bereits ab heute zu kaufen, da sie dort an der Beachvolleyball-Europameisterschaft in Klagenfurt vorgestellt wird. Im Rest von Europa startet der Verkauf Ende August, weltweit erhältlich wird sie ab September 2015 sein. 

Die Präsentation in Klagenfurt ist dem Umstand geschuldet, dass sich die «Touch Zero One» vor allem an Beachvolleyballer richtet. Via Touchscreen lassen sich verschiedene Funktionen bedienen, die speziell für die Sand-Sportler entwickelt wurden. So können dieses ihre Schlag-Stärke oder die Anzahl Ballberührungen mit der Uhr messen. Apps zur Auswertung zurückgelegter Distanzen oder zum Kalorienverbrauch machen sie vergleichbar mit Fitness-Trackern. 

Ausgestattet ist die «Touch Zero One» mit Bluetooth-Sensor, welcher eine Datenauswertung über das Smartphone erlaubt. Neben dem günstigen Preis punktet die Swatch-Uhr vor allem mit einem Akku, der bis zu neun Monate ohne Aufladen durchhalten soll. 

Der von Hayek angekündigte NFC-Chip fehlt im aktuellen Modell noch. In späteren Ausführungen soll mittels NFC auch das Bezahlen via Uhr möglich werden. Bereits angekündigt sind weitere Modelle, die sich an Nischen-Nutzer richten. So sind unter anderem Modelle für Snowboarder und Skifahrer, für Surfer oder für Köche geplant.

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KOMMENTARE

Chris Rohrer: 01-09-15 15:06

Zusammengefasst: Die Swatch Touch zero One ist technisch auf dem Niveau der Polar-Uhren von vor 15 Jahren.


Die Uhr scheint ein geschlossenes System zu sein, d.h. es scheint keine Möglichkeit für Entwickler zu geben, Apps für die Uhr zu programmieren. So wie es aussieht liegt der Uhr ein Geschäftsmodell von vor 15 Jahren zu Grunde. Kaum erschienen, schon veraltet.

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