Praktische Gadgets für Mobilgeräte - von der Bluetooth-Steuerung bis zur Powerbank

Mobile Endgeräte – also Handy, Smartphones oder Tablets – sind inzwischen auch in der Schweiz stark verbreitet. Seit die ersten Geräte in den 1990er Jahren „salonfähig“ geworden sind, hat sich viel getan.

» Von Klaus Grube, 03.08.2016 19:00.

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Laut der Schweizer Statistikbehörde unter admin.ch verfügen inzwischen nur noch knapp sechs Prozent der Haushalte über kein Handy. In den restlichen Familien ist mindestens eines – oft zwei oder drei – Handys zu finden.

Seit Smartphones den Markt übernehmen, tauchen auch mehr und mehr Gadgets auf. Einige gehören eher in die Kategorie „Spielerei“. Bei anderen Tools geht es tatsächlich um einen erweiterten Funktionsumfang. Das einfachste Beispiel sind Speicherkarten. Diese sorgen für mehr Platz auf dem Tablet oder Smartphone. Und manche Gadgets machen das Smartphone sogar zur neuen Fernbedienung.

Die Powerbank - auch auf Reisen lange das Smartphone nutzen

Dieses Problem kennt jeder, der ein Smartphone oder ein Tablet besitzt. Man ist unterwegs – und der Akku meldet sich ab. Natürlich hat man in genau diesem Moment keine Stromquelle fürs Netzteil zur Verfügung.

Ärgerlich, wenn man das Gerät gerade für die Vorbereitung auf einen geschäftlichen Termin nutzt. Oder während eines Festivals eigentlich noch ein paar Videos und Fotos aufnehmen will. Seit einiger Zeit bietet sich hierfür eine Lösung an. Die Rede ist von der sogenannten Powerbank.

Was steckt dahinter? Prinzipiell darf man die Powerbank als externen Zusatzakku für mobile Geräte begreifen. Heute wird im Handel eine breite Auswahl an Formen und Kapazitäten angeboten. Allen Powerbanks ist gemein, dass sie recht handlich ausfallen. Bei der Kapazität sind 1000 mAh inzwischen nur noch selten zu finden. Verbreitet sind Gadgets ab 5000 mAh – und mehr. Auf Vergleich.org werden zudem Geräte mit einbezogen, die problemlos 20.000 mAh überschreiten.

Je nach Ausführung verfügt eine Powerbank über:

  • Ladeanzeige
  • mehrere Ausgänge
  • integrierten Speicher
  • Solar-Ladefähigkeit
  • Pufferbatterie-Funktion

Bluetooth-Steuerung - fast schon Standard

Dieses Tool ist eigentlich kein Gadget, das Mobilgeräte wie Smartphones in ihrer eigentlichen Nutzerfreundlichkeit verbessert. Die Bluetooth-Steuerung ist ein Gadget zur Funktionserweiterung. Was steckt dahinter? Jeder kennt diesen Moment: Man schliesst den Laptop ans TV-Gerät an und will die letzten Urlaubsfotos vorführen.

Die Bedienung des Ganzen ist schnell umständlich – etwa wenn bei kurzen Videos der Ton zu leise ist. Oder die Helligkeit entspricht nicht den Erwartungen. Vielleicht will man aber auch Musik hören. Jedes Mal geht der Griff zu Maus und Tastatur. Die Bluetooth-Steuerung setzt genau hier an.

Es handelt sich um Software (eine App), welche das mobile Endgerät zur Fernsteuerung macht. Dazu setzen die Entwickler auf die Kommunikation der Geräte untereinander über Bluetooth. Mit den Apps lässt sich nach der Installation der PC fernsteuern. Dazu gehört:

  • das Öffnen von Programmen
  • ein Abspielen von Musik (Liedwechsel usw.)
  • die Eingabe von Befehlen
  • der Beginn einer Bildershow

Selbst Präsentationen lassen sich steuern. Und auch Systembefehle, wie ein Shut-down, werden unterstützt. Neben Freeware finden Nutzer in den App-Stores auch Bezahlversionen mit einem sehr breiten Funktionsumfang.

Weitere Gadgets für Tablet und Co

Powerbanks und die Steuerung via Bluetooth sind zwei Beispiele für Technik-Gadgets rund um mobile Geräte. Was hat der Markt inzwischen noch alles zu bieten? Diese Frage ist durchaus berechtigt. Nicht jedes Tool hat einen auf den ersten Blick erkennbaren Nutzen. Als Verbraucher hat man Interesse, über die Gadgets mehr zu erfahren.

  • Bluetooth-Lautsprecher: Diesen Mini-Boxen begegnet man heute häufig. Letztere verbinden sich via Bluetooth mit dem Endgerät und geben Musik wieder. Der Klang ist natürlich nicht mit hochwertigen Klangkörpern vergleichbar – etwa von Teufel oder BOSE. Allerdings hört man hier oft mehr als mit dem Lautsprecher von Tablet und Smartphone
  • Superbook: Hierbei handelt es sich noch um Zukunftsmusik. Kern ist ein „Laptop“ ohne Innenleben. Dessen Rechenpower kommt einzig vom angeschlossenen Smartphone. Noch befindet sich das Ganze in der Crowdfunding-Phase und soll 2017 marktreif werden
  • Wireless Charging: Hierbei kommt man beim Aufladen des Akkus ohne Kabel aus. Das Prinzip beruht auf Induktion. Leider sind nicht alle Handys auf diese Technik ausgelegt.

Fazit: Mehr Nutzerfreundlichkeit mit diesen Tools

Smartphones sind – neben Tablets – inzwischen Alltagsbegleiter. Und es geht schon lange nicht mehr nur ums Telefonieren. Dank einiger der vorgestellten Apps und Gadgets werden die Geräte zu echten Allroundern. Teils geht es um mehr und längere Leistung, teilweise einfach um eine bessere Bedienung. Gespannt darf man auf die Zukunft sein. Gerade Innovationen wie das Superbook werden die handlichen Geräte neu in Arbeitsprozesse einbinden. Schliesslich ist die Leistung moderner Smartphones inzwischen so gross, dass diese mit Laptops – zumindest im Büro – mithalten können.

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KOMMENTARE

Paul Schlei: 01-09-16 11:35

Das sehe ich auch so, zumal man manche Dinge einfach auch nicht mitbekommt, wenn man nicht gezielt nach etwas sucht, aber durch solche Beiträge wird man darauf aufmerksam gemacht und das finde ich toll!

Emil Krüger: 21-08-16 12:59

Toller Artikel mit interessanten Informationen!!! SUPER!

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