Kanton Bern drückt die Hardware-Kosten

Im Kanton Bern wird Arbeitsplatz-Hardware künftig zentral beschafft. So will die Verwaltung jährlich eine Million Franken sparen. Jetzt sind rund 8500 Computer angeschafft worden.

Informatik-Leiter Heinz Wyler kauft für den Kanton Bern im grossen Stil neue Hardware einInformatik-Leiter Heinz Wyler kauft für den Kanton Bern im grossen Stil neue Hardware ein
  

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» Von Mark Schröder , 04.11.2011 08:21.

Der Kanton Bern migriert seine rund 10'000 PC-Arbeitsplätze auf Windows 7. Im Rahmen des Projekts «Kantonaler Workplace 2010» hat das kantonale Amt für Informatik und Organisation (KAIO) jetzt circa 8500 Computer beschafft. Der Zuschlag in der öffentlichen Ausschreibung ging an HP. «Hewlett-Packard hat sich mit dem günstigsten und technisch besten Angebot gegen drei Mitbewerber durchgesetzt», heisst es in einer Mitteilung des Kantons. Durch den zentralen Einkauf statt der bisherigen dezentralen Beschaffung spare die Verwaltung bis Ende 2013 rund 2,5 Millionen Franken.

HP liefert gemäss Mitteilung 5460 PCs, 1800 Thin Clients, 1280 Notebooks und 4560 Monitore an den Kanton. Zusätzlich hätten auch kantonale Organisationen ausserhalb der Zentralverwaltung die Möglichkeit, Hardware zu den gleichen Konditionen zu kaufen. Dafür sei keine separate Ausschreibung erforderlich, so das KAIO.

Erst im Mai hatte der Kanton einen 25 Millionen Franken schweren Outsourcing-Deal mit Connectis abgeschlossen. Der IT-Dienstleister betreibt das WAN (Wide Area Network), über das 342 Gemeinden mit der Berner Kantonsverwaltung verbunden sind. Auch dieser Auftrag war im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung vergeben worden, allerdings hatte Connectis nur einen Konkurrenten.

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KOMMENTARE

Frank Brando: 06-11-11 11:14

Aus Sicht des Steuerzahlers kann man nur staunen, dass ein zentraler Einkauf nicht schon lange selbstverständlich ist.

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