Google stellt teure Chrome-Notebooks mit Touchscreen vor

Google riskiert einen Vorstoss in die Laptop-Oberklasse mit einem neuen edlen Touchscreen-Chromebook

» Von Marcel Hauri , 22.02.2013 11:16.

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Google riskiert einen ungewöhnlichen Vorstoss in die Laptop-Oberklasse mit einem Touchscreen-Chromebook namens Pixel. Es wird von Google selber entwickelt. Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium, darin werkelt ein Core i5-Chip von Intel, 4GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Flash-Speicher. Dazu ein TeraByte (!) Cloud-Speicher.

Das berührungsempfindliche Display misst 12.85 Zoll und hat eine extrem hohe Pixeldichte (320 Pixel pro Zoll) und kommt so auf eine Auflösung von 2560 x 1700 Pixeln. Zum Vergleich: Die Macbook von Apple mit ihrem Retina Display liegen bei 220 bis 227 Pixeln pro Zoll. Nach Microsoft mit Windows 8 setzt damit auch Google auf einen berührungsempfindlichen Bildschirm im Notebook. Apple sträubt sich bei seinen Macs bisher dagegen und argumentiert, dass die Nutzungs-Szenarien bei Tablets und Personal Computern unterschiedlich seien.

Das neue Chromebook Pixel gibt es in den USA ab 1 299 Dollar. Die teuerste Variante mit einem LTE-Empfänger 1 499 Dollar. Es spielt damit fast in der Preisklasse von Apples MacBook-Modellen mit ähnlich hoher Bildschirm-Auflösung. Die ersten Chromebooks waren ja ein mittelmässiger Flop - das Samsung Chromebook erhielt auf unserer Schwesterseite PCtipp.ch lediglich 2 von möglichen 6 Sternen. Google kündigte jedoch im November vergangenen Jahres an, weiter in die Chromebooks zu investieren.

Das Chrome-Betriebssystem entstand aus dem gleichnamigen Internet-Browser. Als Vorteile nennt Google, dass die Computer sofort einsatzbereit sind und sie sollen durch den hohen Schutz der Google-Server auch sicherer sein. Die radikale Idee des Cloud-Computers gewinnt aber nur langsam Anhänger, die Marktanteile sind bisher gering.

Wie wir es gewohnt sind, ist ein Verkaufsstart hierzulande nicht kommuniziert worden.

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