Descriptive Camera: Ich beschreibe, was ich sehe
Mit dieser Kamera gewinnt man garantiert keinen Fotowettbewerb. Ihrer Faszination tut das aber keinen Abbruch.
Die beschreibende Kamera.» Von , 27.04.2012 16:06.
Vater dieses Unikums ist der New Yorker Matt Richardson, Student für interaktive Kommunikation an der New York University. Seine Kamera produziert kein digitales Abbild der Wirklichkeit; stattdessen hält man nach einigen Minuten einen Zettel mit einer Beschreibung des Gesehenen in den Händen. Feinster High-Tech? Eine Kamera aus der Zukunft? Schwarze Magie? Schön wärs, denn die Lösung ist fast schon enttäuschend banal.

Beschreibung des Umfelds
Zurück in die Gegenwart. Auf der Amazon-Plattform werden kleine Arbeiten angeboten und vergeben, die nicht selten von zu Hause aus erledigt werden - und genau darin liegt das Geheimnis der Kamera. Sie übermittelt das Bild an den Dienst, wo es von einem Menschen beschrieben und zurückgeschickt wird. Matt Richardson beziffert die Kosten für eine einzelne «Aufnahme» auf 1.25 US-Dollar.
Der Prototyp wirkt ziemlich grobschlächtig, ist über ein Ethernet-Kabel mit dem Internet verbunden und auf eine externe Stromquelle angewiesen. Geplant sind jedoch der Betrieb mit einer Batterie und eine Verbindung über WLAN. Ob dies reicht, um dieser Kuriosität zum Durchbruch zu verhelfen, ist eher fraglich. Mehr dazu auf der Website von Richardson.




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