Zwischenbilanz zum Spam-Experiment von McAfee

Die Halbzeitbilanz zum Spam-Experiment von McAfee zeigt: Die unerwünschte Mail-Falle schnappt vor allem in Single-Foren, bei Gewinnspielen und in der Finanzbranche zu.

    

» Von Sandra Adlesgruber, 24.04.2008 11:49.

Mit neuen Rechnern surfen 50 Anwender aus zehn Ländern völlig schutzlos im Web. Dabei nützen sie alles, worauf der Durchschnitts-User steht: Onlineshopping-Pages, Social-Networks, E-Mails, Videos, Instant Messenger, Foren und Gewinnspiele. Das Experiment dauert einen Monat und soll Ergebnisse über das Spam-Aufkommen liefern. Nach den ersten zwei Wochen zieht die Initiatorin McAfee nun eine erste Bilanz: Wer auf Spam steht, der sollte sich vor allem in Single-Foren tummeln oder sich unseriösen Gewinnspielen widmen. Zwar gibt es keinen Audi A5, keine Green Card und keine Reisen, dafür aber jede Menge unerwünschte Mails und Einladungen zu den nächsten Gewinnspielen. Auch Seiten zweifelhafter Finanzagenten fallen auf. Zudem stellten die Testpersonen fest, dass das Surfen auf amerikanischen Seiten zu mehr E-Mails führt. Werden nur deutschsprachige Pages aufgerufen, so wird man weniger zugemüllt.

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