ZFI ist der Eclipse-Foundation beigetreten

Der Schweizer Schulungsanbieter Zentrum für Informatik (ZFI) ist seit Ende 2008 Mitglied der Eclipse-Foundation. Die gemeinnützige Genossenschaft leitet die Eclipse-Open-Source-Gemeinschaft und ihre Projekte.

  

» Von Harald Schodl, 20.01.2009 10:03. Letztes Update, 20.01.2009 10:10.

Eclipse basiert auf steckbaren Plug-Ins. Jedes Jahr wird Ende Juni nach einem Jupiter-Mond wie beispielsweise Callisto oder Europa ein neuer Eclipse-Release benannt und veröffentlicht. Dieser enthält die zentralen Plug-Ins. Dank der offenen Architektur kann dem ZFI zufolge jede Firma und jeder Entwickler selber Plug-Ins für Eclipse programmieren. Eclipse werde heute auch in vielen namhaften Firmen für die Entwicklung von Software basierend auf Java, C++, PHP und weiteren Programmiersprachen eingesetzt. So setzen beispielsweise die Nasa weltweit oder in der Schweiz das Bundesamt für Geistiges Eigentum (IGE) wie auch im Finanzbereich die Credit Suisse auf Eclipse. Mit der Eclipse-Rich-Client-Plattform stehe das Open-Source-Framework dem ZFI sogar als Betriebssystem für die Entwicklung moderner grafischer Benutzer-Interfaces zur Verfügung, erläutert der Schulungsanbieter.

Die bereits grosse Verbreitung und Akzeptanz von Eclipse haben ZFI-CEO Willi Vollenweider und Daniel Schmutz (Java Bereichsleiter am ZFI) laut eigenen Angaben dazu bewogen, der Eclipse-Foundation beizutreten. ,,Wir stellen fest, dass bereits gegen 80 Prozent aller Software-Entwickler mit Eclipse arbeiten, denn sie können so ihre Produktivität immens steigern. Diesem Trend möchten wir uns nicht verschliessen und werden alle unsere Kurse im Bereich Java, Web und XML mit der Eclipse-Entwicklerplattform durchführen", erklärt Vollenweider. Laut Eclipse-Foundation-Director Ralph Müller ist das ZFI erst das zweite Mitglied in der Schweiz. ,,Aufgrund der grossen Bedeutung der Software-Entwicklung für das Land erwarten wir den Beitritt weiterer professioneller Organisationen aus der Schweiz", sagt Müller.

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