"Windows 8": Microsoft kopiert Apple

In einschlägigen Web-Foren sind erste Pläne zu "Windows 8" aufgetaucht. Diese zeigen, dass die Microsoft-Ingenieure nachmachen wollen, was Apple bereits vorexerziert.

Eines der vielen Features in einem möglichen Windows 8: Gesichtserkennung bei der Systemanmeldung
    

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» Von Jens Stark, 29.06.2010 08:17. Letztes Update, 29.06.2010 08:30.

Noch ist gar nicht einmal sicher, ob Microsoft ihr nächstes Betriebssystem "Windows 8" nennen wird. Dennoch sind erste interne Dokumente, darunter eine Powerpoint-Präsentation mit als "Microsoft geheim" gekennzeichneten Slides, auf einschlägigen Gerüchte-Webseiten aufgetaucht. So kann man auf Francisco Martin Garcias Seite "Microsoft Journal" Details zum nächsten Betriebssystem erfahren.

Beispielsweise ist geplant, Gesichtserkennung als eines Identifikation bei der Benutzeranmeldung einzuführen.

Zudem soll das Starten des PC vehement beschleunigt werden. Das erklärte Ziel von Microsoft ist es, dass Tablet- und Notebook-PC in weniger als einer Sekunde aus dem Schlafmodus erwachen und betriebsbereit sind.

Schliesslich wird "Windows 8" voraussichtlich mit 3D-Bildschirmen klar kommen sowie die Verbindungstechniken USB 3.0 (Universal Serial Bus) und Bluetooth 3.0 unterstützen.

 

Apple als Vorbild

Eine weitere Webseite von Windows-Enthusiasten, "Microsoft Kitchen" hat darüber hinaus weitere geheime Powerpoint-Dias online gestellt. Aus diesen lässt sich erkennen, dass man in Redmond sehr genau beobachtet, was sich gut 1400 Kilometer südlich bei Apple im kalifornischen Cupertino tut. So plant Microsoft, mit "Windows Store" einen mit dem App Store von Apple vergleichbaren Dienst aufzuziehen, um Windows-Programme unter die Leute zu bringen.

Auf einer der Folien geht Microsoft direkt auf das Erfolgsrezept von Apple ein. Unter "So macht es Apple" wird aufgelistet, dass der Markenname der Jobs-Firma für Qualität steht, für Unkompliziertheit und dem Käufer suggeriert, dass alles "einfach funktioniert". Für diese Eigenschaften seien die Verbraucher bereit, mehr zu zahlen, schliesst die Analyse.

 

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