Wi-Fi ist störanfällig

Die britische Telekommunikationsbehörde Ofcom, das englische Pendant zum Schweizer Bakom, hat eine Warnung betreffend der Störanfälligkeit von drahtlosen lokalen Computernetzen (WLAN) veröffentlicht.

  

» Von Jens Stark, 12.05.2009 10:25. Letztes Update, 12.05.2009 10:33.

Demnach störten häufig Videoüberwachungskameras und Mikrowellenherde sowie Babyfone die Funknetze. Die Behörde fordert daher eine strengere Regulierung im 2,4-Gigahertz-Band, um die Interferenzen künftig zu vermeiden.

Aber auch Tipps für Netzwerkadministratoren hat das Ofcom parat: So empfiehlen die britischen Beamten, das WLAN nach der Norm 802.11n wenn möglich im 5-Gigahertz-Band zu betreiben und nicht im 2,4-Gigahertz-Bereich, wo die Störungen am häufigsten anzutreffen sind. Ist das nicht möglich, sollen IT-Manager öfters die Logfiles nach Unregelmässigkeiten durchforsten sowie die verwendete Frequenz analysieren und testen.

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