Westeuropäischer Handy-Markt schrumpft

Während der globale Handy-Boom andauert, hat sich der westeuropäische Markt im ersten Quartal 2008 rückläufig entwickelt.

  

» Von Harald Schodl, 29.05.2008 11:43.

Der Marktforscherin Gartner zufolge hat sich der globale Handy-Boom im ersten Quartal 2008 unvermindert fortgesetzt. Gegenüber der Vorjahresperiode ist der weltweite Absatz von Mobiltelefonen um 13,6 Prozent auf 284,3 Millionen Einheiten angestiegen. In Westeuropa ist der Handy-Markt von Januar bis März 2008 hingegen um 16,4 Prozent geschrumpft. Dies bedeutet den ersten Rückgang seitdem Gartner im Jahr 2001 mit ihren Erhebungen begonnen hatte. Die Analystin Carolina Milanesi begründet dies mit dem Trend zu längeren Vertragslaufzeiten bei Oberklasse-Mobilfunkgeräten.

Weltweit verkaufte die Marktführerin Nokia im ersten Quartal 2008 115,2 Millionen Handys. Damit steigerten die Finnen ihren Marktanteil von 35,5 auf 39,1 Prozent. Motorola verzeichnete unterdessen einen von 18,4 auf 10,2 Prozent gesunkenen Marktanteil. LG hat Sony Ericsson mit einem Anteil von acht Prozent überholt und befindet sich damit neu an der vierten Stelle der Handy-Produzenten.

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