Web 2.0: Schweizer Firmen zurückhaltend
Schweizer Unternehmen setzen Web-2.0-Techniken bisher erst vereinzelt ein.

» Von , 18.12.2009 09:41. Letztes Update, 18.12.2009 09:45.
Dies hat eine Onlineumfrage unter 225 Entscheidungsträgeren ergeben. Untersucht wurde der Einsatz von Web-2.0-Anwendungen in Schweizer Unternehmen. Die Studie wurde vom Internetdienstleister Unic gemeinsam mit der Unternehmensberatung Dr. Pascal Sieber & Partner und dem KMU-Portal des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco durchgeführt.
Noch keine Enterprise-2.0-Kultur
Wie die Ergebnisse der Befragung zeigen, werden in Schweizer Firmen fünf verschiedene Web-2.0-Werkzeuge eingesetzt. Die Mehrheit der Unternehmen, die auf diese Tools vertrauen, nutzen Enterprise-2.0-Techniken für die interne Kommunikation. «Betrachtet man die Selbseinschätzung der Umfrageteilnehmer, so wird deutlich, dass Web-2.0-Instrumente meist erst experimentell und vereinzelt eingesetzt werden», erklärt Philippe Surber, Co-Autor des Studienberichts bei Unic. «Erst 14 Prozent der Firmen koordinieren den Einsatz unternehmensweit und nur je 2 Prozent wollen oder haben eine so genannte Enterprise-2.0-Kultur», so Surber weiter. Der Schritt dieser Werkzeuge vom privaten Gebrauch zum produktiven Hilfsmittel im Unternehmensalltag laufe verhalten an.
Junge Mitarbeiter fördern Enterprise 2.0
Die Umfrage zeige, dass in den meisten Unternehmen das eine oder andere Web-2.0-Instrument verwendet wird. Meistens geschehe dies durch die jüngeren Mitarbeiter, die nach 1980 oder 1990 geboren sind. Diese seien die permanente Vernetzung gewöhnt, würden die Tools routiniert einsetzen und könnten sich einen Alltag ohne ständige Kommunikation über elektronische Kanäle nicht mehr vorstellen.
Die Studie «Enterprise 2.0 - Die kollektive Intelligenz als Wettbewerbsvorteil» kann über Unic bezogen werden.






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