Unified Communications erreicht 2010 Marktreife
» Von , 24.02.2009 18:52. Letztes Update, 24.02.2009 18:53.

Wenngleich die Lösungen Kostenreduktion versprechen, dürfen die Herausforderungen durch Datenschutz und Sicherheit bei der Einführung von Unified Communication nicht unterschätzt werden, ermahnte Rechtsanwältin und Wirtschaftsinformatikerin Carmen de la Cruz die Konferenzteilnehmer. Schulungen der Benutzer zum verantwortungsvollen Umgang mit Firmendaten gehören genau so dazu wie das Festlegen praxisnaher Anforderungen. «Ein Weisungsdschungel ist keine Lösung», so de la Cruz.
Weiche Faktoren von UC
Vor der Überforderung der Benutzer durch zu viel Kommunikation und Information warnte Karin Frick vom Gottlieb Duttweiler Institut. Die Forscherin nannte die Input-Vielfalt und die Anforderungen an die Mitarbeiter enorm. Wie der Mensch mit diesem Kulturwandel umgeht, demonstrierte eine wissenschaftliche Studie aus den 90-er Jahren: Mit wachsendem Informationsaufkommen im vergangenen Jahrhundert stieg der durchschnittliche Intelligenzquotient in den meisten Industrieländern um circa drei Punkte pro Dekade.
Videokonferenzen
Die persönlichere Interaktion zwischen Kooperationspartnern versprechen Videokonferenzen. Wie dadurch der Geschäftserfolg gesteigert werden kann, erklärte Polycom-Chef Daniel Furrer in seinem Referat auf der Computerworld-Konferenz. Neben klassischen Antworten wie tieferen Reisekosten und weniger Umweltbelastung führte Furrer auch an, dass sich durch Videokonferenzen mehr Möglichkeiten für Teamarbeit über Grenzen hinweg realisieren lassen.
Microsoft-Produkt aus der Schweiz
Um ein Stück Schweizer Software drehte sich der Beitrag von Oliver Toffol, Manager im Microsoft Development Center: den Office Communications Server 2007 R2. Aus den Zürcher Entwicklungslaboren stammt unter anderem der «Call Management»-Client, den Toffol in einer Live-Präsentation zeigte.
Welchen Fortschritt es bei der Einführung von Unified Communications in der Stadtverwaltung Zürich gibt, führte Informatikleiter Werner Kipfer aus. Die Stadt sei dabei, im Rahmen des Projekts «VoIP4Zurich» die heute sehr heterogene Telefonie-Infrastruktur mit mehr als 24'000 Anschlüssen in über 60 Abteilungen und zu standardisieren und in die IT-Umgebung zu integrieren. Vor dem Abschluss, der für 2013 geplant ist, seien Schulungen der Benutzer unbedingt erforderlich, betonte Kipfer.
Links zum Artikel:
Computerworld-Konferenzen
Whitepaper:
Die Vorteile von Unified Communications & Collaboration
Hier gehts zur Bildergalerie der UCC-Konferenz.






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