UBS: Outsourcing-Einheit geht an Cognizant

Der amerikanische IT-Dienstleister Cognizant übernimmt UBS India Service Center (UBS ISC), den firmeneigenen Service-Anbieter der Schweizer Grossbank im indischen Hyderabad.

  

» Von Harald Schodl, 15.10.2009 14:42.

Cognizant lässt sich die Akquisition der indischen UBS-Outsourcing-Sparte rund 75 Millionen Dollar kosten. Der amerikanische IT-Dienstleister hat sich damit letzten Endes gegen den Mitbewerber Genpact durchgesetzt, der zuletzt ebenfalls als heisser Anwärter für die Übernahme der UBS-Sparte galt (Computerworld berichtete). UBS ISC beschäftigt derzeit rund 2000 Angestellte. Die Übernahme soll bis Ende Jahr abgeschlossen werden. Das polnische UBS-Servicezentrum in Krakau ist kein Bestandteil des Deals. Die Schweizer Grossbank plant, diese Outsourcing-Einheit zu behalten, so Cognizant-Verantwortliche.

Als Teil der Transaktionsvereinbarung wird der amerikanische IT-Dienstleister für die UBS über fünf Jahre hinweg Services in den Bereichen Business Process Outsourcing (BPO), Knowledge Process Outsourcing (KPO), IT und Remote Infrastructure Management (RIM) erbringen. Cognizant werde diese Dienste für UBS-Divisionen auf der ganzen Welt übernehmen, heisst es. Das US-Unternehmen erwartet im Rahmen des Vertrags einen Umsatz von rund 442 Millionen Dollar.

Erst in der vergangenen Woche gab die UBS bekannt, dass Rolf Olmesdahl die Schweizer Grossbank nach 30 Jahren verlässt (siehe hierzu: «Umstrukturierung bei der UBS»). Er war beim Finanzinstitut zuletzt unter anderem als CIO der Sparte Wealth Management und Swiss Bank tätig.

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