Test: Mobiler Schutzschild

Kaspersky Mobile Security 7.0 soll Smartphones vor schädlichen Programmen und unerwünschten Nachrichten schützen.

Kaspersky Mobile Security 7.0: Im Einsatz auf dem Smartphone HTC Touch Pro
  

» Von Daniel Bader, 31.12.2008 11:02.

Was beim Business zählt, ist Sicherheit: Transaktionen, Kontaktdaten und Gesprächspartner müssen zu 100 Prozent geschützt bleiben. Spam-Mails, die in Form von unerwünschten MMS- und SMS-Nachrichten verschickt werden, sollen erst gar nicht auf dem mobilen Endgerät erscheinen. Ein solches Schutzschild für mobile Endgeräte will Kaspersky mit seiner neuen Software Mobile Security 7.0 liefern. Angeboten wird die neue Sicherheitssuite für Smartphones, die mit den Betriebssystemen Windows Mobile 5.0/6.0 sowie Symbian OS 9.1/9.2 Series UI arbeiten.

Die knapp 500 KByte kleine Suite besteht aus einem Echtzeitschutz, Firewall, Spam-Filter sowie Diebstahlschutz. Nach der Installation führt die Software einen kompletten Scan durch. Im Test dauerte dieser nur 1:49 Minuten. Neben dem Echtzeitschutz können Scans auf Befehl oder in definierten Zeitabständen durchgeführt werden. Das Update-Intervall, wie oft Viren-signaturen heruntergeladen werden, lässt sich variabel einstellen. Im Testzeitraum wurden die Signaturen nur einmal aktualisiert.


Schlägt der Virenscanner Alarm, wird die Malware, je nach Einstellung, in den Quarantäne-ordner verschoben oder sofort gelöscht. Die Firewall lässt sich in vier Stufen einstellen: «Alle blockieren», «Mittel», «Niedrig» und «Deaktiviert». Der Spamfilter arbeitet nach typischen Black- und White-Listen. Sie bestehen aus Telefonnummern, anhand derer die «schwarzen» Schafe - unerwünschte SMS oder MMS - ausgefiltert werden. Die entsprechenden Daten lassen sich im Protokoll jederzeit einsehen.

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