Test: iPad-Konkurrent von Archos

Der Tablet-Rechner von Archos will gegen die neue Konkurrenz aus dem Hause Apple bestehen. Wir verraten, wie gut das dem Gerät gelingt.

  

» Von Reto Vogt, 01.02.2010 10:02.

Verglichen mit einem Notebook kostet der schlecht ausgestattete Tablet-PC von Archos zu viel. Für 800 Franken sollten Anwender wesentlich mehr als nur 1 GB RAM, 1,1 GHz Rechenleistung und 60 GB Festplattenspeicher erhalten.

Im Test äusserte sich die schlechte Hardware dann auch: Die vorinstallierte Starter Edition von Windows 7 reagierte zu träge. Die Eingaben mit dem gummig wirkenden Stift setzt das Gerät nicht gut um und auch die Bedienung mit den Fingern ist mühsam. Der Grund: Der Archos pctablet 9 unterstützt kein Multitouch und verfügt nicht über ein kapazitives Display, wie es das iPhone oder das vorgestellte iPad besitzen. Das hätte die Arbeit mit dem Gerät wesentlich erleichtert.

Zugutehalten muss man Archos, dass der Tablet-PC über einen praktischen Ständer verfügt, sodass er sich praktisch auf dem Schreibtisch platzieren lässt. Und über die integrierte Webcam und das Mikrofon kommen fleissige Skyper voll auf ihre Kosten. Aber durch das Gewicht von 810 Gramm und der dürftigen Akkulaufzeit von 4:20 Stunden ist das Gerät nur bedingt portabel.

Fazit: Das fehlende Multitouch und die schlechte Aussattung machen den Archos pctablet zu einem Flop. Mit 800 Franken kostet das Gerät darüber hinaus viel zu viel Geld.

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