Test: Apple Magic Mouse

Die Magic Mouse von Apple akzeptiert Steuergesten mit mehreren Fingern gleichzeitig. Wir haben das Eingabegerät getestet.

    

» Von Klaus Zellweger, 18.01.2010 13:29.

Mit der «Magic Mouse» hat Apple die weltweit erste Maus mit einer kompletten Multi-Touch-Oberfläche vorgestellt. Der ganze «Rücken» bildet eine einzige Maustaste, die zwischen Links- und Rechtsklick unterscheidet. Alles andere spielt sich an der Oberfläche ab: scrollen, blättern zoomen - solche Aktionen werden mit leicht zu merkenden Gesten ausgeführt. Die Umsetzung erfolgt präzise und verzögerungsfrei. Darüber hinaus kann die Maus wesentlich mehr, als Apple ihr zugesteht. Die Freeware «BetterTouchTool» ermöglicht beispielsweise viele weitere Gesten und Aktionen für bis zu drei Finger.

Die grösste Schwäche der Maus ist ihre ungewöhnlich flache Form, die in der ersten Zeit zu Verspannungen in der Hand führen kann - es hilft jedoch, die Maus weiter hinten anzufassen. Den zweiten Kritikpunkt muss sich die Scroll-Funktion gefallen lassen: Jede versehentlich Berührung der Oberfläche verschiebt unter Umständen den Fensterinhalt. Doch nach einiger Zeit hält man den Zeigefinger automatisch ein wenig höher. Die Magic Mouse ist für 99 Franken erhältlich. Voraussetzung ist Mac OS X Leopard 10.5.8 oder neuer. Windows wird derzeit nicht unterstützt.

Fazit: Die Magic Mouse bringt frischen Wind in eine verstaubte Geräteklasse - allerdings nicht ohne Umgewöhnung.

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