Symantec errichtet "Brutkästen"

Der Security-Riese Symantec will auch Start-up sein. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen die Abteilung "Incubator" gegründet. In diesem Brutkasten sollen Mitarbeiter aus diversen Divisionen frische Ideen entwickeln.

Symantecs CTO Mark Bregman will mit konzerninternen Start-ups frische Ideen marktreif machen.
  

» Von Jens Stark, 29.10.2008 09:12.

Die erste "Brut" wird das Symantec Protection Network (SPN) sein, ein Hosting-Projekt für Sicherheitssoftware. Laut Symantecs CTO (Chief Technology Officer) Mark Bregman wurde für drei weitere Projekte bereits grünes Licht gegeben. Allerdings gibt sich Symantec noch sehr zurückhaltend, was deren Thematik anbetrifft. Eines hat mit E-Health zu tun. Ein weiteres Incubator-Vorhaben beschäftigt sich mit der Verwaltung von Identitäten im Internet. "Wenn ich online Wein kaufen will, wie beweise ich dann, dass ich nicht minderjährig bin?", fragt sich Bregman. Heute gäbe es hierzu noch kein Verfahren. ""Wir tüfteln dem zufolge gerade an ein paar interessanten Mechanismen, die eine Art Identitäts-Broker im Web darstellen", erklärt der Symantec-CTO.

Die Idee für die Brutkasten-Abteilung stammt von Bregmans früherem Brötchengeber IBM. Dort arbeitete er in den 1990er Jahren am Programm "Emerging Business Oportunities", bei dem interne Innovationen auf ihre Geschäfts- und Vermarktungstauglichkeit geprüft wurden. "Es ist schwierig in einer riesigen Firma etwas Kleines voranzubringen", meint Bregman. Deshalb seien die einzelnen Inkubatoren auch wie kleine Start-ups innerhalb des 17'000-Mitarbeiter-Konzerns zu sehen.

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