Sunrise fordert Glasfaser-Policy
» Von , 05.03.2010 12:03.
Sunrise setzt sich dafür ein, dass der Telekom auf poltischer Ebene das notwendige Gewicht beigemessen wird. Der Telekom-Anbieter hält in seiner Stellungnahme zum UVEK-Strategiebericht verschiedene Punkte fest: Bei den Glasfasernetzen müsse auf einen Parallelausbau soweit möglich verzichtet werden. Wegen den von Swisscom und den Elektrizitätswerken (EW) favorisierten Mehrfasermodellen und dem parallelen Anschluss der jeweiligen Wohnung an der EW- und Swisscom-Zentrale sei mindestens mit Mehrkosten von 30 Prozent zu rechnen. Private Anbieter dürfen beim Zugang zu dieser Infrastruktur nicht benachteiligt werden, fordert Sunrise. Der diskriminierungsfreie Netzzugang müsse für alle Marktteilnehmer gleichermassen gewährleistet sein. Des Weiteren ist das Unternehmen der Meinung, dass die Attraktivität für private Investoren im eidgenössischen Telekom-Markt erhöht werden muss. Darüber ist eine öffentliche Diskussion zu führen, heisst es. Die zentrale Rolle sollte dabei das UVEK respektive der Bundesrat übernehmen.

Link zum Artikel:
PDF-Datei: Bericht zur Zukunft der nationalen Infrastrukturnetze in der Schweiz






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