Suchmaschinen-Neuling kontert Google

Ehemalige IBM und Google-Mitarbeiter präsentieren mit der neuen Suchmaschine "Cuil" eine Konkurrenz zu Google. Verglichen mit Google soll das neue Angebot viermal so viele Seiten durchsuchen sowie gründlicher und übersichtlicher sein. Zudem speichert Cuil keine Nutzerdaten.

    

» Von Sandra Adlesgruber, 28.07.2008 13:41.

"Cuil" haben zwei ehemalige Mitarbeiter von IBM und Google entwickelt. Das Erfolgsrezept ist einfach: kein Speichern von Nutzerdaten, mehr Seiten, die zudem gründlicher durchsucht werden und eine übersichtlichere Darstellung der Suchergebnisse. Während Google 30 bis 50 Milliarden Seiten in ihrem Index hat, sollen es bei Cuil laut US-Zeitung "San Francisco Chronicle" vier Mal mehr, also rund 120 Milliarden sein. Die Suchergebnisse werden in Spalten dargestellt und mit Bild und kurzem Text versehen. Zusätzlich lassen sich die Ergebnisse noch eingrenzen. Warum es andere Google-Konkurrenten bislang nicht geschafft haben, erklären die Cuil-Initiatoren so: "Du kannst kein ernstzunehmender Konkurrent sein, wenn Du nicht mehr Seiten als Google durchsuchen kannst. Wir haben den richtigen Weg dazu gefunden". Und was sagt Google zur neuen Suchmaschine? "Wettbewerb regt die Innovation an. Die User profitieren von mehr Auswahl". Cuil (Aussprache wie «cool») soll durch Werbung finanziert werden.

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