St. Gallen top, Zürich flop
» Von , 26.02.2009 10:00.
Bedienerfreundlich? Keine Spur
Am schlimmsten ist es auf den kantonalen Webseiten um die Benutzerfreundlichkeit bestellt. Damit sich der Bürger sofort zurechtfindet, braucht es bereits auf der Startseite klare Einstiege in die Kategorien. Schon das wird nur selten geboten.

St. Gallen: Dank Baumstruktur und sprechenden URLs finden sich Besucher rasch zurecht
Wer sich bei seinen Onlinebehördengängen verirrt (was angesichts der schlechten Nutzerführung häufiger vorkommen dürfte), nutzt die Suche. Immerhin gibt es sie auf allen Seiten, einen Index bieten aber gerade mal 17 Kantone, 5 meinen, auf eine Sitemap verzichten zu können. Um den Klickweg zurückzuverfolgen, bieten die meisten Pfade bzw. eine Baumstruktur an. Aber nur 6 Webseiten bieten die perfekte Kombination: «sprechende URLs», Sitemap, Index, Pfadangabe und Suche.

Unter Themen, Verwaltung, Steuern, Pass und Steuern startet Zürich eine Suche
Ins selbe desolate Bild passt, dass längst nicht alle Kantonen die gesetzlichen Vorschriften zur barrierefreien Webseitengestaltung umgesetzt haben. Demnach müssten alle Webangebote für Sehbehinderte und Blinde nutzbar sein. Obwohl diese Regelung seit mehr als vier Jahren gilt, haben Graubünden, Jura, Neuenburg und Obwalden gemäss eigenen Angaben noch immer keine barrierefreie Version am Netz.
Download: Ergebnistabelle des Kantons-Rankings
Bildergalerie: die besten Kantons-Websites
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