Sind Admins überfordert?
» Von , 06.09.2010 09:11.
Auch wenn die Angriffe aus dem Web immer heimtückischer würden, «lauern die gefährlichsten Schwachstellen für die IT-Security deshalb innerhalb der Unternehmen, und nicht ausserhalb». Dieser Einschätzung stimmten laut Schaal 88 Prozent der Befragten zu. Als eine sehr wirksame Hackermethode bezeichneten 43 Prozent die Möglichkeit, einen Hacker direkt in einem Unternehmen einzuschleusen. 57 Prozent bezeichneten sich wiederum selbst als Black-Hat- oder Gray-Hat-Hacker und 68 Prozent gaben zu, dass sie immer wieder «rein aus Spass» hacken. Ihnen komme die nur schwer zu durchschauende Komplexität der Konfigurationseinstellungen und Sicherheitsregeln für die vielen Router oder Firewalls entgegen. Denn ohne zusätzliche Tools und eine automatische Dokumentation sei kaum nachvollziehbar, wer wann wo welche Änderungen vorgenommen hat.
«Je komplexer die Netzwerk-Infrastruktur und je häufiger die Änderungen, desto grösser ist die Fehleranfälligkeit bei manuellen Administrationsaktivitäten, die zudem oft nicht dokumentiert sind. Wo nicht automatisch die Auswirkungen von Modifikationen auf eine Übereinstimmung mit den geltenden Sicherheitsbestimmungen überprüft werden, laufen Unternehmen schnell Gefahr, ungewollt Sicherheitslücken und Hintertürchen für Cyber-Kriminelle jeder Art zu öffnen», unterstreicht Schaal. «Werden dagegen die Prozesse der Dokumentation, Analyse, Überwachung und Kontrolle mit Tools für das Security Lifecycle Management automatisiert und damit transparent nachvollziehbar, sind Risiken sofort sichtbar und die Sicherheitslücken können rechtzeitig geschlossen werden.»






KOMMENTARE
KOMMENTAR SCHREIBEN