Schweizer fürchten sich vor Computerviren

Eine Umfrage zur Computersicherheit der Hochschule Luzern zeigt: Einerseits fühlen sich Herr und Frau Schweizer im Internet relativ sicher, andererseits fürchten sie sich vor Virenangriffen, Datenverlust und Identitätsdiebstahl.

    

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» Von idg, 11.02.2010 09:52.

Warnungen vor Computerwürmern wie beispielsweise Conficker, Meldungen zu Sicherheitslücken in Softwareprogrammen und Betriebssystemen oder Datenklau-Attacken im Internet: Wie sicher fühlt sich die Schweizer Bevölkerung im Umgang mit dem Internet? Die Hochschule Luzern - Wirtschaft, der Verein InfoSurance und die Coopzeitung wollten es genauer wissen und führten Ende 2009 eine Umfrage zu diesem Thema durch. Rund 5500 Personen haben sich daran beteiligt, 600 mehr als im Jahr zuvor.

 

Surfen auf "gut Glück"

Aus der Umfrage geht hervor, dass sich Herr und Frau Schweizer gerne und oft im Internet aufhalten, ihre Bankgeschäfte und auch Online-Einkäufe dort erledigen. Das Gros der Internetnutzer fühlt sich in der virtuellen Welt genügend sicher, dennoch schenken viele Anwender den grundlegenden Sicherheitsmassnahmen wie etwa automatischen Security-Updates und Daten-Backups zu wenig Beachtung.

Viele Zeitgenossen surfen auf «gut Glück» im Internet, verlassen sich auf die von den Herstellern angebotenen Technologien oder darauf, nie ins Visier von Cyberkriminellen zu geraten - mit teils fatalen Folgen. Die Umfrage zeigt deutlich, dass der Informations- und Handlungsbedarf ungebrochen hoch ist und dass Computersicherheit nicht delegiert werden kann, sondern jeder von uns zur Eigenverantwortung aufgerufen ist.

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