Schweiz im Fadenkreuz

Die Bundesbehörde MELANI warnt vor Spam-Wellen, die das Ziel haben, die PC von Schweizer Anwendern zu infizieren.

    

» Von Sandra Adlesgruber, 03.06.2008 08:38. Letztes Update, 03.06.2008 08:59.

MELANI, die Melde- und Analysestelle für Informationssicherung des Bundes, warnt vor einer erneuten Spamwelle, die es gezielt auf Schweizer User abgesehen hat. Verdächtig sollten folgende Betreffzeilen vorkommen: «Nebenverdienst», «Sie haben uns 100 % gesucht», «Erreiche das Ziel», «Jobbenachrichtigung» sowie alle Varianten in Zusammenhang mit dem Wort «Vertrag» (Leihvertrag, Abrechnungsvertrag, Darlehensvertrag, Abbuchungsvertrag etc.).

Die Absender der «Jobmails» versuchen, User zu finden, die sich an ihren illegalen Geldwäscheaktionen beteiligen. Meistens werden die Provisionen nicht ausbezahlt . Stattdessen macht man sich strafbar, wenn man an einer Finanztransaktion teilnimmt.

In den letztgenannten Mails werden die Anwender über eine erfolgte (erfundene) Abbuchung informiert. Dabei werden sie aufgefordert, den enthaltenen Link anzuklicken.

MELANI warnt: Die User sollten keinesfalls aktiv werden und auf die Mails reagieren, da ansonsten Schadcode auf den Computer geschleust wird.

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