Schnelle Antwort auf zentrale Fragen
BI erschöpft sich nicht im automatischen Generieren von Reports. Richtig wertvoll wird das Instrument erst, wenn sich damit zentrale Hypothesen zum aktuellen Stand der Geschäfte bestätigen oder widerlegen lassen.

» Von , 11.09.2009 12:55. Letztes Update, 11.09.2009 13:00.
Christian Wiese, Dipl.-Ing. (TU) & MBA, ist Product Marketing Manager bei der Bison Schweiz AG
Welche Geschäftsbereiche oder Produkte sind besonders umsatzstark oder -schwach? Wie haben sich Umsätze einzelner Artikel innerhalb von Produktgruppen entwickelt? Grundlegende Fragen wie diese stellen sich in jedem Unternehmen täglich. Die Antworten darauf liefern Business-Intelligence-Lösungen, indem sie die zugrunde liegenden geschäftlichen Informationen übersichtlich zusammenstellen. Der Hauptzweck eines BI-Systems ist es, schnell und ohne aufwendige Programmierung geschäftliche Hypothesen zu prüfen. Die Ergebnisse dieser Analysen geben wiederum entscheidende Hinweise zur Optimierung der zugehörigen
Prozesse.
Massgeschneiderte informationen

Grafik 1: BI-Nutzer brauchen je nach ihrer Position im Unternehmen andere Informationen
- Das Top-Management wünscht sich vorgefertigte Cockpits mit Kennzahlen (KPI), Ampeln, Trends, Abweichungen etc., die verdichtete
Informationen zur Effizienz bestehender Kernprozesse liefern. Aussergewöhnliche Entwicklungen sind oft grafisch dargestellt und unterstützen strategische Entscheidungen.
- Das Mittlere Management arbeitet mit einem ganzheitlichen BI-Ansatz und führt die Ergebnisse von Analysen in die Geschäftsprozesse zurück. Ein Fokus ist die kontinuierliche Leistungsüberwachung, um Schwachstellen rasch zu korrigieren. Zur Optimierung müssen Beziehungen zwischen Kenngrössen wie Mengen, Kosten, Zeiten etc. aufgrund von Hypothesen erkannt und analysiert werden. Wichtige Konzepte sind Online Analytical Processing (OLAP) und Data Mining.
- Das Operative Management fordert eine Überwachung der Prozesse in Echtzeit, was meist eine freie Datenrecherche notwendig macht. Solche direkten Abfragen mit Programmiersprachen wie SQL wenden sich an technikfreundliche Anwender und sind für breite Anwendergruppen eher ungeeignet.






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