Schloter erwartet keine Fastweb-Abschreiber

Swisscom will mit der Beteiligung am italienischen Internet-Unternehmen Fastweb weiter wachsen. Zudem kritisiert Swisscom-Chef Carsten Schloter ein Gutachten der Wettbewerbskommission (Weko) zum Wiederverkauf von Breitbandanschlüssen.

Swisscom-Chef Carsten Schloter erwartet keine Fastweb-Abschreiber.
    

» Von Harald Schodl, 28.01.2008 08:52. Letztes Update, 28.01.2008 09:12.

Laut Schloter gibt es in Europa kaum andere Telekom-Anbieter, die Wachstumsraten wie Fastweb aufweisen. In einem Interview mit der «Sonntag» gab er bekannt, dass die Beteiligung an Fastweb Gegenstand der jährlichen Werthaltigkeitsprüfung sei. Die Prüfung sei zwar noch nicht beendet, es würden aber keine schlechten Nachrichten und keine Abschreiber erwartet. Ob der Telekom-Konzern auch die übrigen 18% des italienischen Unternehmens übernehmen will, steht laut Schloter noch nicht fest.

Ausserdem zeigte sich der Swisscom-CEO verärgert über die Haltung der Weko. Diese hat bereits zum zweiten Mal festgestellt, dass Swisscom beim Wiederverkauf von Breitbandanschlüssen marktbeherrschend sei. Nach der ersten Begutachtung hatte die Oberinstanz den Entscheid aufgehoben. Auch diesmal will Schloter in die nächste Instanz gehen, da laut seiner Ansicht das neue Gutachten mehr oder weniger deckungsgleich mit dem Entscheid von 2003 sei.

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