RAD mit SharePoint Designer 2010
» Von , 11.03.2010 15:13. Letztes Update, 11.03.2010 15:14.
Ein Klick auf ein Objekt öffnet die dazu passende Setting Page, über die man direkten Zugang auf dessen Einstellungsmöglichkeiten und abhängigen Artefakte erhält. Im Falle von Listen erhält man nicht nur Zugriff auf wichtige Einstellungen (z.B. Allow Attachments, Allow Content Types, Versionsmanagement), sondern auch einen Überblick über die der Liste angefügten Artefakte wie Content Types, Ansichten (Views), Formulare, Workflows oder Custom Actions und kann diese natürlich auch direkt bearbeiten (Abbildung 2). Flankiert wird dieses neue Bedienungsmodell von der bei Microsoft Office inzwischen obligatorischen Ribbon-Bar, die jeweils die im aktuellen Kontext verfügbaren Funktionen anbietet.
Passende Editoren für jeden Zweck
Für das Bearbeiten der verschiedenen SharePoint-Artefakte stehen spezialisierte Editoren bereit. Für Webseiten (Master Pages, Site Pages), CSS, XML-Dateien und JavaScripts gibt es einen Codeeditor, der gegenüber demjenigen in SharePoint Designer 2007 etwas aufgebohrt wurde. Neu ist die Skewer-Click-Funktion, mit der man über ein Pulldown-Menü Zugriff auf alle Elemente erhält, die Einfluss auf das Rendering eines bestimmten Objekts haben. Für Listen und Content Types stehen einfache tabellenartige Schema-Designer bereit, über die man ähnlich wie in einer Datenbankanwendung neue Felder erstellen und zufügen kann. In diesem Zusammenhang gibt es eine neue Push-Funktion, mit der Änderungen an Site Columns und Content Types auf bestehende Sites und Listen angewendet werden können. Komplett neu gestaltet wurde der Workflow-Editor, der nicht nur mächtiger geworden ist, sondern auch einen wesentlich besseren Überblick über komplexere Abläufe bietet (Abbildung 3). Sehr elegant ist auch, dass man jetzt Anbindungen an externe Datenquellen via BCS (bislang bekannt als Business Data Catalog) bequem mit SharePoint Designer erstellen kann.







KOMMENTARE
KOMMENTAR SCHREIBEN