PC-Markt: Lichtblick trotz gesunkener Verkaufszahlen

Im ersten Quartal 2009 sind die weltweiten PC-Lieferungen zurückgegangen. Allerdings weniger stark als erwartet, erklären die Marktforscher von IDC.

Netbooks wie der Asus EeePC haben den PC-Markt angekurbelt.
  

» Von Harald Schodl, 16.04.2009 12:25.

Weltweit sind im ersten Quartal IDC zufolge 63,4 Millionen PCs (inklusive Desktops und Notebooks) ausgeliefert worden. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang um 7,1 Prozent. Das ist allerdings immer noch besser als zuvor prognostiziert: Ursprünglich war IDC von einem Minus von 8,2 Prozent ausgegangen.

Während Sorgen über die Rezession weiterhin auf den Handelsausgaben lasten, ist die PC-Nachfrage den Marktforschern zufolge verglichen mit dem letzten Abschwung dennoch einigermassen stabil geblieben. Gesunkene Preise, teilweise angefeuert durch gestiegene Netbook-Verkäufe, hätten geholfen, den Rückgang zu minimieren.

Weltweit haben Hewlett-Packard (HP), Acer und Toshiba ein Wachstum bei den Lieferungen gemeldet. Die Hardware-Produzenten konnten um 3, 7 respektive 11,6 Prozent zulegen. Dell musste hingegen einen Rückgang um 17 Prozent hinnehmen, während Lenovos Auslieferungen um acht Prozent gesunken sind. Das globale Hersteller-Ranking bleibt verglichen mit dem Vorjahr unverändert: HP führt weiterhin vor Dell, Acer, Lenovo und Toshiba.

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