Novell steigt ins NAC-Geschäft ein

Network Access Control (NAC) gibt es demnächst auch von Novell. Die Softwarefirma hat diesbezüglich ein Abkommen mit StillSecure geschlossen.

  

» Von Jens Stark, 24.09.2008 09:22. Letztes Update, 24.09.2008 09:43.

Zunächst liefert Novell ein Stand-alone-Paket, dessen künftiges Merkmal die Kompatibilität mit dem hauseigenen Konfigurationsmanagement Zenworks ist. Es soll unter der Bezeichnung Zenworks Network Access Control (NAC) vermarktet werden. Das Linux-Paket basiert dabei auf Safe Access von StillSecure und lässt sich von Novells Homepage herunterladen.

In der derzeitigen Form kann Zenworks NAC die Endpunkte eines Netzwerks scannen und testen, ob diese mit den zuvor definierten NAC-Policies übereinstimmen. Allerdings nutzt das Produkt noch nicht die Informationen der in Zenworks integrierten Endpoint-Security-Software, mit deren Hilfe der Status eines Rechners im Netz ermittelt und dessen Software auf den neusten Stand gebracht werden kann. Die Verwaltung von Zenworks NAC erfolgt zudem über eine Browser-Schnittstelle und nicht über die Management-Konsole von Zenworks. Eine bessere Integration ist allerdings geplant.

Laut Novell wollen die NAC-Anwender zunächst fremde Rechner sicher ins eigene Netzwerk lassen oder Aussendienstler via VPN (Virtual Private Network) anbinden.

Novell Zenworks NAC kostet umgerechnet gut 45 Franken pro verwalteten Rechner.

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