Microsoft verlangt "Galgenfrist" für Word-Verkaufsverbot

Microsoft hat beantragt, dass die Vollstreckung einer einstweiligen Verfügung ausgesetzt wird. Ein US-Gericht hatte zuvor verfügt, dass der Software-Riese ab dem 10. Oktober seine Textverarbeitung Word nicht mehr in den USA verkaufen darf.

    

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» Von Jens Stark, 19.08.2009 09:59. Letztes Update, 19.08.2009 10:02.

Das nun von Microsoft eingeleitete Berufungsverfahren, das zunächst die Aussetzung der Vollstreckung der Verfügung verlangt, ist erwartet worden. In seiner Eingabe fordern die Redmonder das texanische Gericht zudem auf, die Urteilsrevision schnell zu behandeln.

Das selbe Gericht hatte Microsoft zuvor aufgefordert, den Verkauf jener Word-Versionen innert 60 Tagen einzustellen, mit denen Benutzer massgeschneiderte XML-Dokumente erstellen können. Dieses Urteil ist das Ergebnis einer Patentrechtsklage der kanadischen Software-Schmiede i4i. Zudem wurden die Redmonder zu einem Schadensersatz in Höhe von 290 Millionen Dollar verknurrt.

Selbst wenn Microsoft vor Gericht keinen Aufschub wirken kann, wird der Software-Riese wohl auch nach dem 10. Oktober seine Textverarbeitung Word weiter verkaufen können. Denn für diesen Fall haben die Redmonder einen "Work-around" versprochen, der die Benutzung besagter Technik vermeidet.

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