Mehr Überblick dank CRM

Ein dynamisches, unternehmensweit vernetztes Customer-Relationship-Management-Tool erlaubt es der Energiedienstleisterin Atel, jederzeit den Überblick über den Stand ihrer aktuellen Kundenprojekte im liberalisierten und europaweiten Stromgeschäft zu behalten. Ein Erfahrungsbericht.

Pia Häfliger, Teamleiterin Business Support Systems bei Atel: «Mit der CRM-Lösung können wir unsere Kundenbeziehungen mit geringem Aufwand pflegen und erweitern.»
  

» Von Jörg Rothweiler, 31.08.2007 08:56.

Eine rasante Geschäftsentwicklung ist für jedes Unternehmen erfreulich. Es stellt aber auch jede Firma, und damit auch deren IT-Abteilung, vor stetig neue Herausforderungen. Das gilt auch für die Aare-Tessin AG für Elektrizität (Atel). Das 1894 gegründete Unternehmen, einst auf die Versorgung der Region Olten mit Elektrizität fokussiert, schwang sich in den letzten Jahren im liberalisierten, europäischen Strom-Business zu einem international ausgerichteten Dienstleister mit den Kernkompetenzen Energiehandel und Energieservice auf. Heute beschäftigt die Firma rund 8500 Personen, die 2006 einen Umsatz von 11,3 Milliarden Franken erwirtschafteten

Natürlich hat die Expansion der jüngsten Vergangenheit ihre Spuren hinterlassen, wie Pia Häfliger, Teamleiterin Business Support Systems bei Atel, erklärt: «Jeder Partner hat über Jahre seine eigenen Methoden, Prozesse und Systeme entwickelt, um seine Kunden vor Ort optimal zu betreuen. Leider führte diese Heterogenität der IT-Landschaft dazu, dass eine Übersicht über die vielfältigen Kundenprojekte mit schnellen Reaktionszeiten kaum noch gegeben war.»

Klares Anforderungsprofil

Um dieses Problem zu lösen, entschied sich Atel, ein unternehmensweites und flexibles Customer-Relationship-Management-System (CRM) zu implementieren, über welches alle Partner von der Schweiz bis Osteuropa jederzeit Zugriff und Einblick in die aktuellen Projekte erhalten. Die Schlüsselkriterien, welche die neue Applikation zu erfüllen hat, waren klar definiert. Pia Häfliger: «Die Applikation sollte verschiedene Adressquellen und unterschiedlich gepflegte Kontaktdaten im selben Tool darstellen können. Zudem galt es, Stellvertretungsfragen zu regeln und zentrale Kundendaten, kundenrelevante Informationen und Aktivitäten zu managen. Gefragt war überdies eine Lösung, die schnellere Reaktionszeiten bei den Kunden ermöglicht und die alle nötigen Funktionen bietet, um mehrere Interessenten gleichzeitig betreuen zu können. Zudem sollte sie ermöglichen, dass alle in ein Projekt involvierten Mitarbeiter jederzeit auf alle relevanten Daten wie Offerten, Kundeninformationen, Kontakte, Aufgaben und einen zentralen Kalender zugreifen können. Und die Lösung sollte sich nahtlos an die vorhandenen Office-Lösungen wie Microsoft Word, Excel und Outlook anbinden lassen»

Support als «Must»-Kriterium

Bei der Evaluation der optimalen CRM-Applikation spielten nicht nur fachspezifische Aspekte und der Funktionsumfang der künftigen Lösung eine Rolle. Es wurde auch darauf geachtet, dass der Partner in der Software-branche gut etabliert ist und die Weiterentwicklung sowie den Support für die kommenden Jahre sicherstellen kann. Letztendlich fiel der Entscheid auf «Super Office CRM».

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