Kündigungen bei Reichle und De-Massari
Der Schweizer Verkabelungsspezialist Reichle und De-Massari hat an seinem Hauptsitz in Wetzikon 17 Kündigungen ausgesprochen.
Martin Reichle ist Chef des Familienunternehmens Reichle und De-Massariweitere Artikel
» Von , 11.11.2010 10:00.
«Wir werden die Umsatz- und Ertragsziele in diesem Jahr leider nicht erreichen», so Martin Reichle, CEO von Reichle und De-Massari (R&M). Die negative Entwicklung der Ertragslage hätte dazu geführt, dass bereits eingeleitete Kostensparmassnahmen nicht mehr ausreichten. Aufgrund der Marktzurückhaltung müsse man nun zusätzliche 17 Kündigungen am Hauptsitz aussprechen, erklärt der Verkabelungsexperte. Das Unternehmen bedauere diesen Schritt sehr. Den betroffenen Mitarbeitern will man Unterstützung bei der Stellensuche anbieten. Bereits im Februar 2009 hatte R&M Mitarbeiter entlassen. Zudem ist im vergangenen Geschäftsjahr der Umsatz um über ein Fünftel eingebrochen.
Das Unternehmen spürt momentan nach eigenen Angaben eine «Zurückhaltung in den ost- und westeuropäischen Markten». Dies hätte Auswirkungen auf die Kostenstruktur am Hauptsitz in Wetzikon, heisst es. Die Zahlen in den für R&M grössten Märkten Schweiz und Deutschland liegen dem Verkabelungsspezialisten zufolge allerdings deutlich über Budget und dem Vorjahr.
R&M will an seiner Strategie festhalten: «Wir haben unsere Hausaufgaben im Bereich Effizienzsteigerung und neue Produktlösungen weitgehend gemacht», sagt Martin Reichle. Die Kündigungen seien «leider nötig, um das künftige Wachstum von R&M sichern zu können.»




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